Donnerstag, 25. Juni 2009

Tasche packen und alleine im Zimmer deprimieren

Oh nein… gestern Abend war echt schlimm! Heute bin ich auch recht zeitig aufgestanden um zu packen… daraus wurde irgendwie nichts und ich habe das Chaos nur vergrößert! Erst mal duschen….. um elf Uhr kam Audrey das letzte Mal. Jaja, wir haben eine Nachhilfestunde gemacht und ich muss sagen, das die sich wirklich verbessert hat! Nicht schlecht. Natürlich habe ich noch Geld bekommen, so dumm… wieso kann man heutzutage nicht mehr helfen ohne dafür Geld zu bekommen?! Das ist doch dumm und eigentlich wollte ich das nicht, aber ich meine Geld abschütteln macht sich immer schlecht. Audrey ist noch zum Mittagessen geblieben – mein letztes Essen in der Familie… brrrr…
Dann habe ich weiter gepackt. Nicht gut… habe wirklich zu viele Sachen und bekomme meine Tasche nicht zu… daneben habe ich noch drei andere kleine Taschen… Jetzt muss ich auf meinen Bruder warten und hoffen, dass er die Tasche irgendwie zu bekommt.
Naja, und sonst bin ich am PC… und putze etwas… und und und…. Alles dumm!!!! Aber ich habe ja ein Licht am Ende des Tunnels… Im August komme ich wieder! Yeah! :D:D:D:D
Jetzt muss ich warten und um halb sieben fährt mein Zug bis Bern, dort mit dem Gerödel umsteigen und weiter geht’s nach Basel. Dort treffen wir uns alle mit YFU und ein Nachtzug fährt uns nach Berlin. Morgen früh kommen wir dann voll ausgequetscht da an und müssen mit einem Bus zum Werbellinsee fahren. Dort findet dann das YES statt und am Dienstagnachmittag bin ich wieder in Witten!

Ich danke allen die mir ermöglicht haben, das dieses Jahr so genial geworden ist und für die Finanzierung meiner Eltern. Außerdem danke ich allen die es geschafft haben, mit mir bis jetzt in Kontakt zu bleiben… ich freu mich euch alle wieder zu sehen! Merci beaucoup pour tout!

24.6. Der große Abschied… so schlimm alles!

Heute Morgen war ich wieder zu Hause… gestern Abend ist es ja schon etwas später geworden und so habe ich den letzten Morgen mit meiner Gastmutter verbracht. Frühstücken konnte ich nichts… gestern Abend haben wir so viel gegessen, das ich jetzt gar nichts mehr runter bekomme. Allein beim Anblick von Essen wird mir schon schlecht. Der Morgen wurde wie gesagt zu Hause verbracht und ist auch relativ schnell vorbei gegangen. Ich habe noch mal mit meiner Gastmama eine Cuchaule gemacht, das freiburger Safranbrot. Zum Mittagessen gab es Krischpfannkuchen, weil wir so viele Kirschen haben. Da musste ich mich zwingen einen von runter zu bekommen… aber der Hunger ist seit gestern Abend weg.
Um ein Uhr bin ich das letzte Mal mit dem Bus nach Fribourg gefahren und habe alles erledigt, was ich noch erledigen musste. So war ich bei Coop und habe viele Blätter und Hefte mit dieser coolen Schweizer Quadratgröße gekauft. Danach kamen noch ein paar einfallslose Geschenke für die Deutschen in meine Tasche und mein Weg ging weiter zur UBS. Ich habe mein Konto geschlossen und meine Franken in Euros umgetauscht!
Als das alles erledigt war, bin ich noch zu den letzten beiden Schulstunden gegangen. Und danach hatte ich mein Treffen mit dem Proviseur, also Direktor. Er hat mir eine Schulbescheinigung und ein Zertifikat gegeben, was besser kein frankophoner zu Gesicht bekommen sollte. Aber der Monsieur hat noch gesagt, dass ich von allen Austauschschülern dieses Jahr am besten gearbeitet habe und die besten Fortschritte mit den besten Ergebnissen habe. :D:D Wie müssen dann die anderen sein? Zum Abschied habe ich dann ein Buch übers Collège bekommen und nach einer „Bise“ konnte ich auch gehen.
Wir waren mit ein paar Leuten aus meiner Klasse was trinken… die wollten dann noch das Buch signieren und auf einmal läuft uns noch Uldry übern Weg, der Geschichtslehrer! Der hat dann gleich auch noch was geschrieben und meinte auch noch mal, dass ich als Austauschschülerin ja gar nicht aufgefallen wäre und echt sehr gut wäre…. Hehe^^
Danach war das letzte Mal Chor. Scheiße… ich hatte schon so Angst… die letzte Probe. Es ging aber noch, ich habe es noch mal genossen in diesem wunderbaren Chor zu singen… aber anschließend ging es ins Marcello und es wurde weiter gesungen. Das war so schlimm… und vor allem bei Chante en mon coeur… da gings nicht mehr… schnief. Alles ist vorbei… oh man… es war schrecklich… solche schönen Lieder… (Lulu, j’espère que tu va m’envoyer ce chant!!!) Ich hatte mich gegen den Alkohol entschieden… was wohl ein Fehler war, vielleicht hätte ich dann etwas mehr gelacht. Einer nach dem Anderen… alle sind sie nach Hause gefahren… ich bin geblieben… Irgendwann waren wir nur noch vier Leute… Lucile, Philippe, Adrien und ich… und es ging auf die Mitternacht zu. Adrien und ich hatten noch die Chance den letzten Bus bis Villars zu bekommen und dann nach Hause zu laufen… aber Philippe hat uns netterweise mitgenommen. Dann kam der schwerste Abschied überhaupt… och man, das ist doch alles unfair. Alles ist so toll und man wird wieder herausgerissen.
Naja… um halb eins oder eins oder so war ich zu Hause und habe noch lange nicht geschlafen… alles so scheiße! Das einzige was mich grade motiviert ist, das ich im August wieder komme! Naja… alles Gute hat mal ein Ende!

Mittwoch, 24. Juni 2009

23.6. Abschiedsessen mit der Familie

Heute Morgen habe ich beschlossen einfach nicht zur Schule zu gehen. So habe ich ausgeschlafen und zu Hause rum gegammelt… Langsam habe ich auch schon angefangen mal meine Sachen zu ordnen, weil ja auch noch gepackt werden muss!
Mittags habe ich dann aber doch den Bus genommen und bin zur Schule gefahren. Zwei letzte Stunden Päda – das kann man sich doch echt nicht entgehen lassen! … Hätte ich schon. Es war eher langweilig, aber naja, zumindest war ich noch mal in der schönen Schule und hatte persönlich mit den Nachbarn meinen Spaß!
Danach bin ich nach Hause gefahren… es ist echt kälter als man denkt…
Am Nachmittag saß ich wieder noch etwas am PC und bin halt im Haus rumgelaufen!
Um sieben Uhr ging es dann los zum Essen. Ich habe meine Gastfamilie eingeladen, sozusagen als Abschiedsgeschenk, weil die ja Essen so lieben… ich hatte vier Plätze im „Des Trois Trours“ reserviert, dem besten Restaurant der Stadt. Das hat 18 von 20 Gault-Millau Punkten und ist im Guide Michelin und so weiter… also echt was Besonderes. Nur Marie-Christine wusste wo es hin geht, damit die sich alle etwas schicker anziehen.
Wir sind mit der neuen Coupé von Pierre gefahren. Wir Jugendlichen vorne und die alten hinten. Marie-Christine hat den Weg geleitet… und alle waren überrascht das wir da hingehen. Die waren nur zwei Mal im Leben da… einmal als Francois in die Rente gegangen ist und noch einmal zu iwas… also war es echt was Tolles heute!!!
Wir kamen da also schon rein… alles mega schick und so… die Jacke wurde dir abgenommen und der Stuhl heran geschoben, das man sich hinsetzen konnte. Also alles schon dieses Genre… Während der Gänge huschten die Kellner alle um dich herum und sobald das Wasserglas halb leer war wurde nachgeschüttet. Wir haben alle das Tagesmenü genommen… und es war riesig! So viel Tolles! Unglaublich. Das Lustigste war der Käse, der vor dne beiden Nachtischen auf einem Wagen hereingefahren wurde. Man hatte die Auswahl zwischen ungefähr fünfzig Käsesorten!:D Die wurden von der Käsespezialistin natürlich alle genau erklärt. Für alles gab es Spezialisten… für den Wein, der zu jedem Gnag natürlich gewechselt wurde und so weiter. Ich will euch jetzt auch nicht noch weiter vorschwärmen… aber Fotos habe ich auch viele gemacht… vom Essen:D:D Alle waren jedenfalls super glücklich und haben sich total über diese Überraschung gefreut. Das werden die immer behalten… und es war genau das richtige Abschiedsgeschenk für diese Familie – besser als irgendein Kleinscheiß der morgen im Keller steht!
Was nicht ausblieb waren dann auch die Geschenke von der Familie an mich. Nene… Sowas muss ja echt nicht sein… von meinen Gasteltern habe ich ein Kochbuch bekommen, mit allen Spezialitäten aus Fribourg! Das ist voll toll, weil da wirklich alle Sachen drin sind die ich über das Jahr gegessen habe! Das ist schon mal eine super Erinnerung! Mein Gastbruder hat mir dann auch mehr oder weniger was gegeben… Also Christine hats besorgt und so weiter… aber offiziell ist es von ihm:D:D Jaja, eine wunderschöne Kette von Swatch – was Schweizerisches also! War echt super lieb und ich habe mich so gefreut.
Beim rausgehen hat uns der Koch persönlich noch die Hand geschüttelt und die Familie habe ich glücklich gemacht.
Das war nun mein letzter Abend in der Familie. Das ist einfach traurig. Ich habe so ein Glück, was die alles für mich gemacht haben – unglaublich! Das Tschüss sagen am Donnerstag wird schrecklich!

Montag, 22. Juni 2009

Letztes Mal Englisch, letztes Mal Physik…

Das Wochenende war wieder so schnell vorbei und es ging ab zur Schule. Die allerletzte Physikstunde meines Lebens habe ich mit Zeitungslesen verbracht. Naja… das war ein tolles Gefühl nie mehr was von Radioaktivität, Mechanik oder Optik hören zu müssen!
In Geschichte haben wir wieder bloß eine Reportage geguckt... gechillt! Danach bin ich noch mal zur Gammeldeutschstunde gegangen. In der Pause waren wir wie immer mit der ganzen Klasse in der Cafeteria und ich habe noch mal die Situation ausgenutzt und ein Quart de Cuchaule gekauft… bald keine Cuchaule mehr... das ist echt dumm!
In Englisch wurde auch nur der Film zu unserem Buch Educating Rita geguckt und in Philo bin ich dann fast eingeschlafen. Mittagspause… zwei Stunden mit Jessi – das letzte Mal! War ganz nett! Nach einer Reli und Klassenlehrerstunde bin ich endlich nach Hause gefahren.
Langsam geht das jetzt alles vorbei… aber ich habe mich mit abgefunden und langsam könnte es auch nach Haus gehen, weil hier ist man einfach so kurz vorm wegfahren und die Abschiedsstimmung geht los. Auf das kann man gerne verzichten… und jetzt solls langsam mal nach Hause gehen! Naja, die letzten Tage genießt man jetzt noch – natürlich! :D

21.6. Müdigkeit…

Heute wurde dann erst mal ausgeschlafen… aber um zehn Uhr hat mich die Sonne leider aus dem Bett geschmissen. Ansonsten bin ich den ganzen Tag zu Hause geblieben. Meine Fotos wurden sortiert, mein Zimmer aufgeräumt und fern geguckt. Zu Mittag habe ich mir Crepes gemacht, weil meine Gastfamilie angeln war.
Naja.. und sonst wurde halt gegammelt. Irgendwann kam dann auch noch Audrey zum Deutschlernen. Das vorletzte Mal. Es war so naja…
Ich gehe Morgen dann erst mal noch zur Schule, mal sehen wann ich nach Hause gehe weil ich keine Lust mehr habe:D:D

Samstag, 20. Juni 2009

DALF – Schriftliche Prüfung

Gestern Nachmittag ist Audrey dann halt für ein Stündchen gekommen und wir haben Deutsch gemacht. Es hat immerhin schon besser geklappt als Donnerstag. Sie hat sogar ihre Hausaufgaben gemacht. Um sechs Uhr bin ich dann zum Bahnhof gefahrne und habe mich dort mit Christina getroffen. Wir sind dann zusammen nach Zürich gefahren und schließlich zu ihr nach Hause. Leider wollte sie als Audreys Deutschlehrerin mir nicht die Abifragen sagen:D:D Schade!
Wir sind also zusammen zu ihr nach Hause gefahren… es war schon ein recht lustiger Abend… wir haben Pizza gemacht und irgendwann um kurz vor elf gegessen… Geschlafen wurde wieder später aber nach dieser Woche war ich echt mega müde. In dieser Müdigkeit habe ich wohl vergessen meinen Wecker zu stellen. Glücklicherweise bin ich zwei Minuten bevor ich geplant hatte aufzustehen wach geworden. Oh man… das hat ja alles schon gut angefangen! Ich habe wieder den Tram und die Bus zum Prüfungszentrum gefahren. Alles wurde gut gefunden und ich habe im Bus mal gelernt. Vorher hatte ich das ja alles eher verdrängt. Außerdem habe ich festgestellt das die Prüfung ganze vier Stunden dauert! Naja, dann hieß es erst mal den Hörsaal suchen. Dort waren die Namenszettel schon nach Alphabet auf den Tischen verteilt. Vor einem war niemand und neben jedem waren Plätze frei! Die anderen Leute die ankamen waren so 25 aufwärts! Ich war mit meinen kleinen siebzehn Jahren war da mit Abstand die Jüngste! Um punkt halb neun mussten wir die Zettel umdrehen und das Hörverstehen fing an. Der erste sechsminütige Text wurde zwei Mal abgespielt und war gut verständlich. Danach gab es noch mehrer Kurztexte… da habe ich erst mal gar nicht gecheckt das das schon anfing weil ich noch am Fragen beantworten… der Text wurde nicht mehr wiederholt… Pech! Naja, dann kam das Leseverstehen. Ein dreiseitiger pädagogischer Text!!!! Das schlimmste kam danach. Eine Synthese von zwei Texten und danach noch ein argumentatives Essai! Das war alles so schwer und vier Stunde ist voll lang. Das war alles mega schwer und ich glaube ich bin voll durchgefallen! Das ganze hat mich total an die Zehnerabschlussprüfung in Deutsch erinnert. Es war so das gleiche, nur halt auf Französisch oder sogar noch schwerer. Naja, die Hoffnung stirbt zu letzte und in acht Wochen weiß ich ob ich bestanden haben sollte. Das war auf jeden Fall alles voll streng. Wenn man auf Toilette wollte dann wurde so ein Typ in Anzug gerufen und man wurde begleitet und alles. Ich war auf jeden Fall total froh nach vier Stunden da raus zu kommen…
Ich bin wieder zurück zu Christina gefahrne und wir sind dann zusammen zum Tourismusprogramm aufgebrochen. Es ging mit der S-Bahn auf den Ütliberg oberhalb von Zürich. Man hat die ganze Stadt gesehen und bei gutem Wetter auch die Alpen… leider war es etwas bedeckt! Ansonsten ging es noch in die Innenstadt. Zwischendurch haben wir uns noch was zu Essen gekauft und haben uns an den Zürichsee gesetzt. Danach war es viertel vor fünf und jung und spontan hat Christina entschlossen, dass sie sich ihr Ohr durchlöchern lassen will… Oder mehr oder weniger ich habe sie überredet! Naja, es war ein echt lustiger Tag und meine Zeit in Zürich war echt toll.
Um halb neun war ich wieder in Matran und jetzt gehe ich endlich schlafen… sonst überlebe ich die nächsten Tage nicht mehr!

Freitag, 19. Juni 2009

Die letzten Tage…

Das Wetter ist im Moment echt schrecklich. Es hat die ganze Nacht total viel geregnet aber die Hitze dabei ist unglaublich! In Kunst hatten wir heuet eine Kunstgeschichtsprüfung. Die war schon nach der ersten Schulstunde beendet und der Chilllehrer hat uns dann frei gegeben. Wir waren also in der Cafeteria und haben Zeitung gelesen und gelabert und so. Zwischendurch waren dann immer welche die Klavier gespielt haben. Das ist ja echt schon was Geniales ein Klavier in der Cantine zu haben. Und Livia als Elitemusikerin… das ist dann schon echt toll! Nach Mathe bin ich dann nach Hause gefahrne… keine Lust mehr! :D Da habe ich erst mal aufgeräumt und Einiges am PC geregelt. So auch neue Fotos ins Internet gemacht. Um halb vier ist Audrey wieder gekommen. Noch eine Nachhilfestunde. Heute hat es immerhin schon besser geklappt. Aber mir kommt es echt komisch vor einer Älteren was zu erklären… wie man eine Einleitung schriebt und so… Das ist schon merkwürdig… naja! Das nächste Mal kommt sie am Sonntag! Ich fahre heute Abend nach Zürich und übernachte noch mal bei meiner Großcousine da ich Morgen meine schriftliche Prüfung habe. Die wird allerdings voll daneben gehen… :( Aber versuchen kann mans ja…:D

18.6. Urlaub auf dem Bauernhof

Chor war gestern Abend noch mal richtig toll. Wir Austauschschüler wurden mehr oder weniger verabschiedet und es waren einige traurige Momente da. Aber ich gehe noch mal nächste Woche… also war es für mich nicht soooo schlimm… nächsten Mittwoch wird schrecklich! Nachher war ich wieder mit was trinken… aber habe schon den Zehnuhrzug genommen… habe aber auf Grund der vielen Sachen die zu tun sind erst gegen halb eins geschlafen.
Da war der Wecker heute Morgen umso schlimmer. Die ersten beiden Stunden Bio… es ging… nach der nächsten Geschichtsstunde hab eich mich dann auch langsam vom Acker gemacht und war zum Mittagessen zu Hause. Vorher hat Adrien mir noch die CDs die der Chor in den letzten Jahren gemacht hat, gegeben… so bin ich jetzt dabei die alle fleißig auf den PC zu übertragen! Zum Essen gab es wieder mal frischen Zander… man muss es jetzt ja noch mal ausnutzen! Danach ging es gleich los. Erst nach Torny, zu den Eltern von Christine um Zander vorbeizubringen. Die haben mir dann zum Abschied einen Topf Honig mitgegeben… voll nett… also den selbst gemachten natürlich^^ Weiter gings nach Cudrefin, zu Anne, der auf dem Bauernhof wohnenden Schwester von Christine. Es ist jetzt die Kirschenzeit und sie haben tausende Bäume… also wurde erst mal Kirschen gegessen – super lecker. Dort haben wir dann den ganzen Nachmittag verbracht. Nora, das kleine Mädchen hat mich total süß gefragt, ob ich mit ihr spielen kann… also war ich die ganze Zeit mit ihr zusammen! Das war echt süß. Cudrefin ist direkt am Lac de Neuchâtel und deshalb sind wir auch noch zum Lac gefahren und waren schwimmen. Ansonsten hat Anne uns dann zum Abendessen eingeladen… Es wurde guter Wein herausgeholt und draußen im genialen Garten gegessen. Um kurz nach acht mussten wir dann aber flüchten, da Audrey, meine Gastcousine um halb neun zum Deutschlernen kommen sollte. Die war auch schon da als wir in Matran ankamen und wir haben direkt losgelegt… So eine Nachhilfestunde ist auch ganz schön anstrengend… und als sie um zehn Uhr gegangen ist hatte ich meine Ruhe… Bor war das ein anstrengender Tag… ich war zwischendurch immer kurz vorm einschlafen… Sechs Stunden Schlaf sind auf Dauer eindeutig nicht genug. Und wie ich es sehe wir es Morgen auch nicht besser sein… Naja… was gemacht werden muss, wird gemacht… Audrey hat immerhin ihre mündliche Prüfung nächste Woche… und ich habe meine Schriftliche auch Samstag… grr… alles kommt gleichzeitig!
Naja…. Nicht gestresst sein… am besten in der Schule schlafen!:D

Mittwoch, 17. Juni 2009

17.6. Mündliche Prüfung - DALF C1

Heute Morgen musste ich dann schon um sechs Uhr raus! Bilanz: Sechs Stunden sind eindeutig zu wenig Schlaf und das vor einer Prüfung! Das Wetter war super sonnig und ich habe mich dann um zwanzig vor sieben aus dem Haus geschlichen und bin zur Tram gegangen. Malte hatte mir den Weg echt super gut beschrieben und ich bin mit einmal umsteigen sehr gut am Prüfungszentrum angekommen. Ich hatte einfach nur so eine Riesenangst, vor allem weil Christina mich gestern für etwas zu motiviert erklärt hat, das ich die Stufe C1 in Angriff nehmen möchte! Ich habe das Haus gefunden und war um halb acht auch vor dem richtigen Raum. Um acht Uhr wurde ich rein gelassen und nach einer Ausweiskontrolle hatte ich eine Stunde Vorbereitungszeit. Ich hatte zwei Themen zur Auswahl, einmal was mit Medien, also das Journalismus heute ein schwerer Job ist oder so und noch ob Diplome wichtig sind um das Leben zu schaffen. Ich habe mich für das zweite Thema entschieden und musste innerhalb einer Stunde dann auf der Grundlage von zwei Seiten Text, ein fünfzehnminütiges Exposé vorbereiten. Ich habe relativ frei gearbeitet und war ganz zufrieden. Dann musste ich den Prüfungsraum finden. Dort haben mich zwei Damen empfangen, also meine Prüferinnen. Vorher hatte ich noch schon Schal und Ihr abgemacht, damit ich ja nichts zum spielen habe und keinerlei Nervosität gezeigt wird… Aber die Aufregung ging mit mir durch und im ersten Satz habe ich gleich schon Mist erzählt… das hat zumindest die Stimmung aufgelockert und ich habe gelacht… die dann auch:D Naja, dann ging mein Exposé relativ gut von statten und danach folgte noch eine viertelstündige Diskussion über die Thematik, also mit der Jury. Irgendwann kam es dann auch auf Schulsysteme im Allgemeinen und ich konnte meine Meinung immer gut vertreten!:) AM Ende habe ich dann erfahrne das die eine Prüferin aus dem Tessin kommt und nicht mal als erste Sprache Französisch hat und die Andere eine Pariserin ist. Die hat die ganze Situation vojn mir irgendwie nicht sofort gecheckt,also das ich in Fribourg wohne, aus Deutschland komme und nach Zürich zu einem Examen komme… und meinte dann am Ende noch so: Aber Ihre Muttersprache ist Französisch?! :D:D:D Jaja… das hat mir dann mehr oder weniger die Sicherheit gegeben, das alles gut verlaufen ist… die haben auch noch mal gesagt, das ich ja sehr gut spreche…. Puhhhh:) Das wäre geschafft! Jetzt bleibt nur noch die Schriftliche am Samstag… „nur noch“….!!!
Nach der Prüfung war ich noch etwas bummeln und bin gegen Mittag nach Hause gefahren. Dort habe ich etwas gechillt und bin etwas am Pc… Gleich geht dann zum vorletzten Mal zum Chor! Alles neigt sich dem Ende zu!

16.6. Wieder an Deutschland gewöhnen…

Heute gings für mich nach Zürich. Da ich Morgen meine mündliche Prüfung habe und die Nacht in der Weltstadt verbringe, habe ich gedacht das ich die Situation ausnutze und schon den heutigen Tag dort verbringe. Ich bin um neun Uhr losgefahrne und nach eineinhalb Stunden war ich da. Für den Tag hatte ich so ein Ticket das ich von morgens bis abends umsonst fahren konnte. Mein erster Eindruck von Zürich: Riesig! Oh man… da ist echt was los… und ich mittendrin, ohne Stadtplan ohne nichts. Ein Tramplan hab ich mir dann organisiert und gleichzeitig erfahren, dass ich mit der Tageskarte auch die Schiffe auf der Limmat und dem Zürichsee benutzen kann. Den Tag habe ich also damit zugebracht durch die Stadt zu rennen, mir Kirchen anzugucken und so… außerdem war ich im Schweizer Landesmuseum. Das war alles sehr interessant und ich habe meine Orientierung wieder gefunden. Ansonsten bin ich halt noch Schiff gefahren und lag relativ lange im Gras am Zürichsee und habe gedöst!
Die Nacht sollte ich bei meiner (richtigen) Großcousine, Christina, verbringen. Sie hatte mir den Weg zu sich beschrieben und ich dachte es wird ganz easy und schaffste schon… dann fings aber schon an – ich habe nicht mal die richtige Tramhaltestelle gefunden. Naja, irgendwann saß ich aber in der Tram und habe dann ihr Haus auch sehr schnell gefunden. Der Abend war mega lustig und ihr Mann ist auch total nett… Er war aber nicht da und dann haben wir uns in der Küche versucht… mehr oder weniger ist auch alles gut gegangen:D:D Der Abend wurde dann etwas später und letztendlich habe ich gegen Mitternacht geschlafen…

Montag, 15. Juni 2009

Schlafen…

Das Wochenende ist vorbei… grrr…. Naja, in der ersten Stunde hatten wir Physik und haben kleine Hefte über den Physikteil der Studienreise bekommen… Sehr interessant – ich habs mir nicht mal durchgelesen. In Geschichte meinte der Lehrer uns weiter Filme zeigen zu müssen… und ich habs hinbekommen… ich bin voll eingepennt. Dank der Kinoatmosphäre ist es aber nicht aufgefallen!:D Philo und Englisch sind auch schnell vorbei gegangen und. Mittags habe ich noch in der Schule gegessen, bin dann aber nach Hause gefahren, weil die anderen den Nachmittag voll mit Prüfungen hatten… Heute stehen meine Noten fest und deshalb bin ich einfach nach Hause gefahren:D:D Dort habe ich erst mal aufgeräumt und dann meine Sachen für Morgen vorbereitet. Mittwoch habe ich meine mündliche Französischprüfung und ich fahre deshalb schon morgen nach Zürich.
Ansonsten hätte ich eigentlich lernen müssen… aber wenn man was Anderes zu tun hat… lenkt man sich gerne ab… nicht gut…
Werde dann wohl durchfallen… aber versuchen kann mans ja mal!:D

Sonntag, 14. Juni 2009

La Berra und Cousimbert… sechs Stunden wandern!

Gestern Abend… ich war erst mal total unmotiviert zu diesem Geburtstag zu gehen, habe mich dann aber trotzdem aufgerafft und bin durch den schönen Abend nach Villars gegangen… Nach zwanzig Minuten Fußweg habe ich die alte Scheune, die Partylocation, auch sehr leicht gefunden. Es war ein wunderbarer Abend und ich habe es nicht bereut dort hingegangen zu sein. Es war ein Geburtstag von einem Mädchen aus dem Chor. Der Abend war sehr lauwarm… wie im Sommer halt! Um halb zwei war ich dann zu Hause… glücklicherweise nicht so spät… denn heute Morgen um neun Uhr…. Klingelingeling:D:D
Es war eine Wanderung geplant, damit ich noch die Berge von Fribourg besser sehe, vor allem die Berge die ich aus meinem Fenster sehe…
Heute Morgen habe ich dann auch noch erfahren, dass noch zwei Nachbarn mitkommen. Wir sind also mit dem Auto gefahren und irgendwann sind wir an so einem Parkplatz angekommen und sind losgelaufen. Francois hatte mir heute Morgen gesagt, das wir eineinhalb Stunden da hoch laufen… auf dem Schild stand eine Stunde und wir haben vierzig Minuten gebraucht! Dann waren wir am Chalet vom Cousimbert und haben dort den Aperitif zu uns genommen und danach dort oben Schweizer Rösti gegessen. Der Weg hoch war extremst gechillt… jaja, es war ein Weg:D:D und ich hatte mich schon auf einen gechillten Nachmittag zu Hause eingestellt. Tja… leider nur geträumt! Grrr… und ich war so müde!!!
Nach dem Essen sind wir durch wundervolle Rhododendronfelder und viele andere Blumen gegangen. Das war wunderschön…diese ganze Vegetation. Aber auch der Blick war toll. Man hat Fribourg mit der Kathedrale und das Haus in Matran gesehen. Auch den Lac de la Gruyère und alle Berge in der Umgebung… und somit auch Eiger Mönch und Jungfrau im Berner Oberland! Genial…
Es ging also noch mal bis zur Berra hoch und auf dem Weg haben wir in einer Buvette noch was getrunken. Oben angekommen war der Ausblick noch genialer! Der nächste Gipfel war dann der Cousimbert. Normalerweise wäre der Weg dann direkt runter gegangen und man wäre am Auto… aber nein…es ging querfeldein zwischen Kühen, Kuhfladen und kniehohem Gras… zum Glück sind wir nach diesem Abenteurpfad auch wieder auf einen Pfad gekommen. Zwischendurch haben wir noch einen schönen Blumenstrauß aus Rhododendron gepflückt und irgendwann waren wir noch bei einer Gaststätte aber zum Glück ging es nach einem Bier auch endlich weiter runter zum Auto. Sechs Stunden waren wir unterwegs… also viereinhalb Stunden reine Latschzeit… ich war nicht kaputt aber soooo müde… da ich echt unter Schlafmangel leide:D:D Naja, schlafen kann ich zu Hause:D
Oder auch auf dem Weg nach Hause… Das habe ich auch gemacht… Um sechs Uhr war ich glücklich geduscht und gleiche gehe ich schlaaaaaaaaafen:D

Samstag, 13. Juni 2009

Wie Touristen in Fribourg…

Gestern Abend war ich dann also in der Stadt und habe Alica getroffen. Wir waren erst noch ein bisschen in den Läden und haben unter Anderem auch ein Picknick gekauft. Mit dem sind wir dann in die Altstadt gegangen und haben uns an die Sarine gesessen. Es war ein wundervoller Abend, das Wetter war gut und die Umgebung natürlich auch! Wir sind dort etwas geblieben… sozusagen sehr lange. Den Zug um 11 haben wir nicht bekommen, also mussten wir auf einen Nachtbus warten, der um zwanzig vor zwölf kam. Alica hat bei mir übernachtet… naja… ich weiß nicht mehr wann wir wirklich gepennt haben:D
Heute Morgen hat der Wecker schon um neun Uhr geklingelt und ich war so fürchterlich müde… aber unsere Tagespläne standen fest und vor allem bei diesem Wetter konnte man einfach nicht im Bett liegen bleiben! Strahlender Sonnenschein ohne eine Wolke! :)
Wir sind mit dem Bus in die Stadt gefahrne und unser Ziel war der Samstagsmarkt in der Altstadt, den man wohl mal gesehen haben muss. Unterwegs haben wir uns allerdings schon unzählige Male in der Rue de Lusanne angehalten und waren in kleinen Lädchen. Außerdem waren dort viele Straßenkünstler, weil heute war irgendwie der Tag des Theaters oder so in Fribourg! Das hatte wirklich Charme. Irgendwann waren wir auch auf dem Markt. Das war sooo schön und niedlich; ein echtes Erlebnis! Als nächstes sind wir in den Museumsgarten von Jean Niki de Saint Falle oder so ähnlich gegangen. Das ist eine fribourgsche Künstlerin, die sehr Bunte Phantasiefiguren macht. Auf Grund der immer noch anhaltenden Müdigkeit haben wir uns erst mal auf eine Bank gesetzt!
Danach sind wir noch weiter in der Stadt rumgebummelt und weil Alica noch nicht nach Hause wollte, haben wir uns wieder was zu Essen gekauft und sind runter zur Sarine… schön im Schatten… irgendwann sind wir sogar eingepennt… Schlafmangel ist nicht lustig:D
Um vier Uhr war ich aber auch wieder zu Hause und habe einen Kuchen gebacken. Jetzt gehe ich auf einen Geburtstag… morgen wieder früh raus… wandern:D:D

Freitag, 12. Juni 2009

Die Tage scheinen zu rennen!

Heute hatten viele ja ihren Brückentag… das wurde zumindest erwartet und deshalb kam morgens auch nur ein Bus in Matran vorbei. Er war sonderlicherweise schon total voll und ich bin so eben rein gekommen; jedoch ist die Hälfte in Matran stehen geblieben, unter anderem auch Leute die heute ihre letzte Abiprüfung hatten!! Das tat mir echt leid… naja, die Leute haben sich jedenfalls mega aufgeregt und ich dachte mri nur so, die sollten mal die Zustände in Deutschland sehen… allein wie voll die Busse da IMMER sind und nicht nur einmal!:D In der Schule hatte ich dann zwei Stunden Kunst, wo die Leute wieder Exposés gehalten habe und dann kams… mein Exposé in Pädagogik! Es wurde verschoben und dann musste ich heute also zehn Minuten alleine vor der Lehrerin reden und danach hat die mir noch zehn Minuten Fragen gestellt! Uhh war das komisch einer was zu erzählen, die es sowieso besser weiß! Naja.. die Fragen nachher waren schlimmer. Ich konnte die gar nicht beantworten, weil die nicht nur auf mein Thema Autismus visiert waren, sondern über Pädagogik im Allgemeinen! Im Deutschen schafft man es dann ja immer leicht irgendetwas zu sagen, was irgendwie nichts heißen soll, aber trotzdem ankommt… und da bin ich besonders stolz auf mich; ich habe es auch auf Französisch geschafft:D:D Mein Ziel der Note war so eine 3,5… also auch beim Anblick der Anderen die sich mit ihren Exposés mit Diskussionen so um die vier drehen… Und dann sagt die mir auch noch, okay ich gebe dir eine 5; „sehr gute Kenntnis der Thematik und ein ausgeprägtes Fachvokabular“. Was will man mehr? Find eich echt genial das ich das geschafft haben:) Den anderen darf ich das bloß nicht sagen, sonst werden die sauer bei deren Noten…
In Philo wurde ich wieder ansatzweise ausgefragt… aber heute war so circa mein letzter Schultag. Bis Montag müssen alle Lehrer einen Rapport über mich schreiben und den zum Proviseur geben. Also bin ich jetzt praktischerweise fertig mit dem Unterricht! Nicht schlecht!
Zuhause angekommen die freitägliche Netspannungsphase… Mail beantworten und Organisationskram erledigen! Francois ist mit einem Riesenzander vom Angeln zurück gekommen und Marie-Christine ist heute Morgen fürs Wochenende zum Gardasee gefahren.
Für mich geht’s gleich in die Stadt… also gleich, heute Abend:D

Donnerstag, 11. Juni 2009

11.6. Wie Tarzan und Jane…

Gestern Nacht war ich dann schon etwas später im Bett und heute fing der freie Tag auch um acht Uhr an. Der Plan war morgens zur wunderbaren Fronleichnamsmesse zu gehen, die im Schulhof vom Collège stattfindet. Danach sollte ein großer wunderbarer Umzug bis zur Kathedrale stattfinden. Am Nachmittag wollten wir dann auf See zum Angeln, da sich auch mal live dabei bin!
Ich gucke allerdings aus dem Fenster und sehe grau und Regen… mhhh… meine Motivation aufzustehen war eher gering, aber um viertel vor neun bin ich mit Christine mit dem Roller nach Fribourg gefahren… auf Grund des eher unbeständig wirkendem Wetter, fand die Messe nicht im Hof vom ST Michel statt, sondern in einer anderen Kirche! Fronleichnam ist hier das mega fest, die Stadt ist geschmückt und alles ist genial! Die Kirche war so voll, wir mussten stehen und draußen waren noch 100 Leute die überhaupt nicht in die Kirche gekommen sind! Die Messe wurde vom Bischof gehalten und ich habe zum ersten Mal die „Gardes Suisses“ gesehen, also die Mennecken die vorm Vatikan stehen, so bunt! Die wrane auhc da… Außerdem waren immer Vertreter von den Jugendvereinen da die es in Fribourg gibt… aber in Anzug und mit Flagge und mega pompös! Habe einige Fotos gemacht!
Das Wetter hat sich gut aufgelockert und es ist schade das die ganze Prozession nicht stattgefunden hat, weil das soll echt wunderschön sein; viele Leute aus den anderen Kantonen kommen wohl auch nach Fribourg im sich das anzugucken!
Zu Hause angekommen gab es Mittagessen… ein Fondue… und das Nachmittagsprogramm wurde besprochen. Der See ist heute zu doll im Wind, also ist Angeln unmöglich… das Ersatzprogramm war dann: Charmey Aventure!
Dazu mussten wir bis nach Charmey fahren und danach die Gondel bis zur Mittelstation nehmen! Dort ging es raus und ab in den Hochseilgarten! Sowas wollte ich echt schon immer mal in meinem Leben machen und ich habe mich total gefreut! Als erstes bekamen wir den Sicherheitsgurt mit den Karabinern und so und dann gings auch schon auf den ersten Parcours. Wir haben mit der grünen Piste angefangen und es ging etwas in die Höhe… es blieb aber bei so zehn Metern Höhe… jedoch bei jemandem mit Höhenangst ist das schon problematisch! Wir sind also geklettert, über Seile, Baumstämme etc… und es war echt total genial! Dann haben wir auch noch die zweitschwerste Piste gemacht… Der Anfang war noch ganz cool; aber dann gings auf einmal zehn Meter in die Höhe und es wurde schwerer… Also nicht schwer, aber man guckte besser nicht runter. Die Sicherheit war aber wirklich schweizerisch. Nur die beste Ausrüstung und immer zwei Karabinerhaken um sich ein und auszuhaken! Genial! Bei einer Sache hatte ich aber schon etwas Angst und man musste sich erst mal trauen. Es ging um einen Sprung ins Leere… Das war schon uuuuuhh… aber der Rest ging! Ich hätte danach auch noch die Schwarze Piste gemacht; aber meine Gasteltern wollten nicht mehr und alleine war mir das auch zu blöde!
Allerdings sind wir dann zu Fuß wieder runter gelaufen und haben nicht die Gondle genommen. Von Charmey sind wir dann ein Dorf weiter gefahren, also nach Crésuz und waren noch bei dem Pastor da mit dem Hund und der blöden Zigarre! Zum Glück haben wir nicht zu lange gemacht und sind dann nach Hause gefahren. Jetzt ist man schon irgendwie schlapp. Beim Klettern merkt man nichts von irgendeiner Anstrengung, aber ich glaube das ist vor allem die Konzerntration die müde macht! Wenn man sich nicht voll konzentriert und einen falschen Schritt macht hat man das Gefühl zwanzig Meter tiefer zu sein… wäre man nicht, weil man ja angekettet ist; aber das macht man sich nicht sonderlich bewusst!
Naja, das war jedenfalls ein genialer Tag mit tollen Erlebnissen; leider sind wir nur zu spät wieder gekommen und ich konnte nicht mehr zum Treffen von ein paar Freunden… aber egal… der Tag war halt für die „Familie“ reserviert!

10.6. Sommersporttag

Heute war keine Schule dafür aber der Sommersporttag! Dafür musste man sich vor so zwei Wochen eintragen und es gab viele Möglichkeiten! Wir haben mit den Leuten aus unserer Klasse ein Volleyballteam gemacht. Das Tunier fand unten in der Altstadt statt, auf einer großen Rasenfläche bei der Motta. Die Motta ist das wunderschöne Freibad von Friborg – genial gelegen. Wir haben uns um halb neun getroffen und dann hatten wir andauernd Spiele. Das Wetter hat auch genial mitgemacht und deshalb lagen wir die ganze Zeit in der Sonne und zwischen den Spielen konnte man auch mal schnell ins Wasser springen. Unsere Mannschaft war so lala, wir haben Einiges gewonnen, aber nicht alles… Spaß hat es auf jeden Fall gemacht. OS haben wir also den Tag zugebracht und alles war mega gut organisiert… da erkennt man mal wieder den Schweizer Charakter. Ale Spiele habne zum richtigen Zeitpunkt angefangen und wir hatten auch zur geplanten Zeit schluss… und zwar um drei Uhr! Um vor dem Chor nach Hause zu gehen, reichte die Zeit nicht und auf Grund des guten Wetters bin ich einfach noch in der Motta geblieben; der Eintritt war ja sowieso schon bezahlt! Ich war dann also noch schwimmen… eine gute Dreiviertelstunde Bahnen schwimmen… und der Blick auf Fribourg… formidabel! Als ich dann fertig geduscht habe, habe ich gemerkt, das es doch ein anstrengender Tag war und habe zum ersten Mal seit dem ich hier bin die Zahnradbahn genommen, die von der Unter-/Altstadt hoch führt. Normalerweise gibt es da tausend Treppen die man nehmen kann… Naja, dann war auch schon Chor, wo heute eher viel geredet wurde, als gesungen… viel übers neue Jahr und ein kleiner Rückblick auf diese Saison wurde gemacht. Nach dem Chor waren wir wieder was trinken und ich habe um zehn nach elf meinen letzten Bus so eben bekommen! Es war knapp! Naja, ich wäre gerne noch geblieben, aber unter der Woche ist schon so früh der letzte Bus. Beschweren will ich mich aber nicht… das ist alles toll! Jetzt erst mal einen Feiertag!:)

9.6. Herzsezierung

Also erst mal die Links zu den Videos vom Konzert die ich auf Youtube gestellt habe, also falls ihr euch die Lieder angucken wollt. Die Qualität ist etwas sehr schlecht, aber der Gesamteindruck ist ganz gut!

Fey-o: http://www.youtube.com/watch?v=ysfIdGhaACE
El Cafe: http://www.youtube.com/watch?v=4hgq3WyxPjs
Abschiedslied: http://www.youtube.com/watch?v=78_XO9hSPwc

Normalerweise fange ich dienstags die Schule ja immer später an, aber heute musste ich schon zur ersten Stunde, da Biolabor verschoben wurde. Was wir machen würden, war schon bekannt und so viel mein Frühstück besser mal aus! Wir kamen also in der Schule an und sind ins Labor; auf zur Sezierung des Herzen. Die ganze Doppelstunde war mega gut durchorganisiert und das Beste: Für zwei Schüler gab es ein Herz!!! Sowas würde es in Deutschland niemals geben… Wir haben es damals ja noch nicht mals geschafft uns einen Fisch anzugucken! Ich hatte echt Angst vor dieser Stunde, da ich mir so ein Schweineherz so weich, schlabberig und blutig vorgestellt habe… aber nein, es ist wirklich ein Muskel!! Wir haben uns dann das Herz mit oder ohne Handschuhe angeguckt… die Aorte habe sogar ich erkannt:D Jaja… ich werde jetzt auf einmal, wo die Lehrer was über mich schreiben müssen voll in den Unterricht mit einbezogen...:D Danach kam etwas Lustiges… wir haben einen Schlauch genommen und den in ein Loch im Herz gesteckt, wo das Blut rein fließt. Diesen Schlauch haben wir dann an einen Wasserhahn angeschlossen und das Wasser wurde aufgedreht…. Und siehe da, man hat gesehen wo das Wasser raus fließt… so konnte man den Weg des Bluts im Herz super nachvollziehen. Danach ging es an die chirurgische Arbeit und das Herz wurde aufegschnippelt! Ein komisches Gefühl! Aber das war alles so super genial… weil jeder praktisch sein eigenes Herz hatte…. Und wir sind sowieso nur acht Leute beim Labor… also so wie Privatunterricht das Ganze! So eine Chance werde ich wohl nicht noch mal im Leben bekommen… außer wenn ich doch Medizin studieren will:D:D:D^^
Nach einer Stunde Französisch ging es chillen und der restliche Schultag war von kleiner Bedeutung! Danach hatte ich noch ein Treffen mit YFU, von wegen über die Rückkehr labern… diese Gelegenheit habe ich schön ausgenutzt um YFU Schweiz mal richtig schön meine Meinung zu sagen:D:D Danach waren die etwas sauer, und ich war schnell erlöst:D Das habe ich gut gemacht.
Zum Abendessen agb es wieder Fisch… wieder Zander….mhhhhhh:) Einfach zuuuu gut! SO frischen Fisch; wer hat schon die Chance so was täglich zu Essen?!:D
Dieses Herz war auf jeden fall ein unvergessliches Erlebnis…

Dienstag, 9. Juni 2009

8.Juni: Bis in drei Wochen!

Heute musste ich wieder in die Schule. Ich bin also als erstes im Haus aufgestanden und in strahlendem Wetter nach Fribourg gefahren. Physik war nicht wirklich spannend, dafür aber Geschichte. Wir haben unsere Prüfungen über den zweiten Weltkrieg wieder bekommen und siehe da… eine 4,7!!!! Mega toooooooll! Und der sagt noch, dass er es so korrigiert hat wie die anderen Arbeiten und sogar die Rechtsschreibfehler und so mit einbezogen hat! Ich bin so mega glücklich mit der Note… es gab einige die hätten wohl gerne mit mir getauscht:D:D
Danach war für mich mein Schultag beendet und ich habe mich mit meinen Eltern auf dem Schulhof getroffen um denen noch mal die Schule von Innen zu zeigen! Was für eine Chance ich doch hatte auf diese wunderbare Schule zu gehen… bald heißt es wieder AMG! Beurgh!
Schließlich sind wir noch zu Manor gegangen um Schweizer Andenken zu kaufen – was wohl Anderes als Uhren! So haben wir das Swatch Repertoire leer gekauft… ich bin netterweise auch zu einer schönen Uhr gekommen – passend zu meiner Freitagtasche:D Danach wurde ein Picknick gekauft und wir sind runter in die Altstadt gegangen und haben an der Saarine gegessen… Irgendwann habe ich bemerkt, dass mein Bus kommt und wir haben uns schnell getrennt. Der Abschied ist jetzt für drei Wochen und war in zehn Sekunden gegessen:D
Ich bin dann schnell nach Hause gefahren um mein Pädareferat zu machen. Morgen muss ich nämlich über Autismus reden. Also war ich am Nachmittag mit Schule beschäftigt. Naja… Fotos sind auch nicht zu kurz gekommen… und die Filmauschnitte vom Konzert, die ich jetzt rauf und runter spiele um die Zeit noch etwas aufzuhalten….:D

7.Juni: Konzert 4/4 - Ich fahr dahin…

Mein Schlaf kommt hier eindeutig zu kurz! Um acht bin ich schnell aufgestandne um einen Kuchen zu backen, für heute Abend nach dem Konzert! Gestern waren Soprano und Bass, heute Alto und Tenor! Um neun Uhr haben wir dann mit meinen Eltern gefrühstückt – Christine musst heute leider ins Wallis, der Arbeit wegen! Der Picknickkorb wurde gepackt und es ging zu viert Richtung Lac de la Gruyère umeine Tour mit dem Boot zu machen. Sofort wurde die Richtung der Ile d’Ogoz angesteuert! Da war heute die einmal im Jahr stattfindende Fischermesse und wir kamen grade na, als die Boote gesegnet wurden; also zu spät für den Gottesdienst… naja, für den Aperitif nicht:D Wir sind an Land gegangen und haben uns unter die vielen Menschen gemischt! Einige Leute kannte ich auch… wir haben uns also diese kleine Insel angeguckt… und dann kam wieder was Typisches. Ein Chor hat gesungen…. Im Volkskostüm! Das war mega witzig, vor allem weil meine Eltern dann die echte freiburgsche Kultur kennen gelernt haben. Man würde denken, das das ein Dingen für Touristen ist – aber nein… es ist die pure Wirklichkeit! Mein Leben… Wir haben uns noch nett unterhalten und sind dann mit dem Boot zum Stamm der Fischer gefahrne, mit noch zwei anderen Ehepaaren; Freunde von meinen Gasteltern. Am Morgen sah das Wetter noch relativ gut aus, aber im Laufe der Stunden hat es sich mächtig zugezogen! Ein paar blaue Flecken waren noch am Himmel… aber der Wind war öde! Am Stamm wurde das Picknick ausgepackt und natürlich… der Rotwein! Der Sprachenwirrwarr war genial… aber hauptsächlich wurde Deutsch gesprochen! Toll wie flexibel die Schweizer sind…. Es wurde viel gelacht – auch über Steinbrück:D Leider war meine Zeit etwas bemessen und so mussten wir gegen zwei schon wieder zum Auto zurück! Zu hause angekommen hab ich mich wieder schnell ins Kostüm geschmissen und es ging zum Collège! Um drei Uhr fing die Probe für das heutige Konzert an. Einige Veränderungen im Programm vorgenommen und noch mal ein paar Leider abgesungen. Das Konzert fing um fünf Uhr an und wieder saßen wir erst hinten in der Kirche! Dieses Mal hat aber ein „Octuore“ (Achtet??) angefangen. Es besteht aus alten und aktuellen Sängern des Choeurs St Michel... Also nur die Crème de la Crème! Die waren so gut und die Musik war so toll zum zu hören… kein Vergleich zu den Rumänen! Obwohl es nur acht Sänger waren war die ganze Kirche mit dem Gesang gefüllt! Toll!
Dann kamen wir mit dem Chor! Das Konzert heute war noch besser als das gestern – die Reihenfolge war besser und alles... es war toll! Nur es wurde auch traurig… natürlich wurde wieder das deutsche Leid gesungen… „Ich fahr dahin“… und in diesem Moment wusste ich: Es ist vorbei! Es war sehr traurig! Selbst das folgende El Café konnte mich kaum aufmuntern! Nach dem Konzert hat Papa mich abgeholt. Ich wollte gar nicht bleiben – so hat mich die Traurigkeit überfallen… Jetzt ist es vorbei… der tolle Chor – alles!!! Meine Taschen sind gepackt… jetzt fahre ich dahin!
Mit Papa bin ich nach Posat gefahrne um die bestellen Hühnchen abzuholen. Marie-Christine war zum Essen wieder gekommen und wir haben alle „Poulet au Panier“ gegessen, also „Huhn im Korb“. Sehr gut!
Um elf Uhr habe ich mich dann aber ins Bett verdrückt! Die Tage sind schon anstrengend!

6.Juni: Konzert 2 und 3 von 4! EL CAFE!

Morgens bin ich schon wieder früh aufgestanden… es hieß vorbereiten und aufräumen denn für Mittag hatten sich meine Eltern angekündigt, die sie das Konzert anhören wollten und gleichzeitig meine Sachen mit nach Deutschland nehmen!
Nach deutscher Unpünktlichkeit kamen die aber erst um zwanzig nach zwölf… zum Aperitif gab es einen suuuuper leckeren „Punsch“! Holundersirup mit Champagner, Zitrone, Eiswürfeln und einer Holunderblüte! Echt genial!
Die Zeit stresste etwas, da ich um viertel vor zwei schon wieder Treffen hatte. Zur Vorspeise gab es Zanderfilet mit Salat- nicht schlecht! Danach ging es weiter mit Rostbeaf, Kartoffeln und Pilzen! Nicht schlecht:D Ich war dann aber etwas gestresst, da ich mich noch ins Kostüm schmeißen musste und dann auch noch pünktlich kommen… Papa hat mich dann zum Medialisierten Altenheim gefahren. Das Kostüm war dieses Mal nicht das Volkskostüm, sondern das schwarze, bodenlange Kleid mit einem bordeauxroten Accessoire! Das Altenheim hatte heute ein riesiges Jubiläum und wir haben gesungen. Außerdem war für das Wochenende ja auch noch ein rumänischer Chor bei unserem Chor Gast. Die Rumänen waren also auch da. Nach einem kleinen Einsingen waren erst die Rumänen dran und danach wir. Wir haben vor allem die traditionellen Lieder gesungen, die die alten Leute total berührt haben, und noch mal in die Kindheit zurück versetzt! Das letzte Lied war das Beste… ich sag nur El Café! Das Partylied mit einigen improvisierten Sachen… da kam schon Stimmung auf! Danach gab es noch einen kleinen Aperetif und wir, also die beiden Chöre sind zusammen zum Collège gegangen, wo dann gegessen wurde. Es gab kalte Platten und wir haben in der Cafeteria gegessen. Danach sind wir noch mal in unseren normalen Probenraum in der Schule gegangen um so dies und das durchzusingen. Meine Laune war echt sehr gut – ich hatte mich schon so lange auf dieses Wochenende gefreut – auch das nicht so gute Wetter konnte mich nicht herunter ziehen! :D Es ging noch einmal in die Kirche um ein gemeinsames Lied mit den Rumänen zu singen und auf einmal war auch schon halb acht und das Konzert hat angefangen! Unser Chor hat sich hinten in die Kirche vom Collège gesetzt und wir mussten erst den Rumänen zuhören. Meine Eltern sind mit meinen Gasteltern gekommen! Ich war ehrlich gesagt nicht sonderlich begeistert von dem Chor, vor allem weil alle Lieder von der Orgel begleitet wurden. Naja.. man findet immer was zu tun^^
Als die fertig waren gab es eine Viertelstunde Pause und wir haben uns vorbereitet und es ging los! Auf die Bühne! Der ins Konzert einleitende Text war super toll. Die Konzerte waren ja ein bisschen die Resultate die wir aus Venedig mitgebracht haben und so hat Philippe, der Direktor, noch mal die Reise zusammen gefasst… mit Sachen die nur der Chor verstehen konnte… das war toll; man war sofort wieder in der Atmosphäre von Venedig. Es ist so ein tolles Gefühl… und es war toll zu singen… wir haben auch wieder eine kleine „Bühnenshow“ gemacht, also für die Volkslieder. Leider hatten wir das Kostüm ja nicht an und in schwarz/bordeaux kam man sich schon etwas affig vor… aber es hat die Stimmung gut aufgelockert. Eine Partie hieß auch: Aus den Ländern der Austauschschüler. Aus Deutschland wurde das Abschiedslied von Brahms gesungen. Genial! Die Zugabe war aber sowieso das Beste überhaupt! El Café! Uhhhh ist das lustig! Ich liebe es! Ich versuche mal die Videoaufnahme davon ins Internet zu stellen, also wenn es geht^^ Nach noch einem gemeinsamen Leid mit den Rumänen war es auch vorbei… Der Tag ist irgendwie total schnell rum gegangen – unglaublich! Meine Eltern und Gasteltern waren so mega begeistert, womit ich eigentlich nicht gerechnet hätte! Gegen Mitternacht wollte ich aber nach Hause, weil ich einfach schon so fertig war… also haben mich meine beiden Familien mit nach Hause genommen!
Ein wunderbarer Tag!

Freitag, 5. Juni 2009

Ein echt blöder Schultag!

Heute haben die Maturaprüfungen angefangen. Die Aufregung lag in der Luft und man hat es den Leuten angesehen, die heute ihre Französischklausur geschrieben haben… grrr… gut das das noch etwas hin ist! In Kunst musste heute jeder einen Vortrag halten, über seine Arbeiten die er gemacht hatte. Ich habe auch eine PPP gemacht und alles, aber mein Ausmaß blieb im Rahmen. Noch nie war ich so schlecht vorbereitet auf ein Referat… ich wollte also etwas impro machen! Die ersten haben vorgetragen und…. Es war sooooo viel! Die haben mega die intelligenten Sachen gesagt und so… da habe ich Nagst bekommen und als ich aufgerufen wurde, habe ich dummerweise einen Rückzieher gemacht! Was für ein Angsthase ich doch bin! Deswegen bekomme ich in Kunst jetzt keine Note… und ich habe festgestellt, das die Leute die danach präsentiert haben, nicht besser waren als ich es gewesen wäre… Das wäre stört in diesem Satz doch erheblich! Mathe habe ich geschwänzt und ich bin an den PC gegangen um meine Mails zu checken, denn gestern Abend habe ich eine SMS von YFU bekommen, das die mich irgendwie sehen wollen irgendwas Wichtiges… leider konnte ich auf Grund meines kaputten Handys die Nachricht nicht lesen… nur das der mich sehen wollte.. aber keine Uhrzeit und so… ich bin also schnell zu meinem Gastbruder runter und habe eine Mail verschickt um die Uhrzeit und den Ort zu erfahren. Die Antwortmail ist dann auch angekommen und ich habe die dann gelesen!
Danach war Philo. Aufgrund der Klausuren war die ganze zweite Etage vom ersten Gebäude gesperrt und wir mussten den Raum wechseln… Wie immer in Philo habe ich mich nach ganz Hinten gesetzt, aber mies die der Prof ist hat der mit den Leuten die hinten saßen die ersten Bänke vollgefüllt, was dazu führte, das ich mitten vor seiner Nase platziert war! Und grrr… dann kam das Schlimmste. Er meinte mich die ganze Zeit ausfragen zu müssen. Natürlich hatte ich überhaupt keine Ahnung von nichts… und brr… das war so schrecklich. In Deutschland hätte ich irgendwas um den Brei herumgeredet, aber hier blieb ich einfach still. Dann meinte er so: Gib wenigstens irgendwas von dir, bis Montag muss ich was über dich schreiben! Oh ja… Mist!!!!!!!!!!!!!! Das war so schrecklich… Wir haben dann wieder so einen blöden Text von Sokrates gelesen und danach meinte er mir auch noch Frage stellen zu müssen… Zum ersten ist das diese Art Text, die viel schreibt und eigentlich nichts sagen will und zum Zweiten ist die Hälfte der Klasse in der Lage, dass sie nichts versteht! Was soll ich also dazu sagen???? Naja… ihr verfügt bestimmt über ausreichend Empathie um euch in meine Situation hineinzuversetzen! Nach der Stunde hat der Prof dann noch mit mir geredet.. balblabla!
In Englisch haben wir unsere Grammatiktests wieder bekommen... den, den ich völlig vergessen hatte… Und was bekomme ich da?! Eine 4:):) Mega toll! Dafür das es Grammatik war und ich wirklich NICHTS getan hatte… nicht schlecht!:D
Das war dann auch schon der Schultag und ich bin nach Hause gefahren… Nach einem schnellen Essen (ich musste alleine Essen, da ich erst um ein Uhr da war und hier ja um 12 Uhr Essenszeit ist) musste ich noch etwas putzen, da die Putzfrau ja bloß alle zwei Wochen kommt! Endlich fertig, habe ich mich sofort an die nächste Aufgabe von meiner Gastmutter gemacht: Butterkuchen backen…
Dann bin ich zu diesem blöden Treffen mit dem Typen von YFU aufgebrochen… Leider kam der aber nicht um 4 und ich bin mit ner Freundin die ich getroffne um halb wieder nach Hause gefahren. Jetzt habe ich rausbekommen, dass er mir anschienend eine SMS geschrieben hat… was ja echt hirnrissig ist, da mein Handy ja echt völlig kaputt ist. Zuhause angekommen, habe ich erst mal eine meinungsausdrückende Mail geschrieben, das ich finde das sein Verhalten du n’importe quoi ist und das einfach nur gesamt YFU-Romandie wiederspiegelt! Dann hat der angerufen und jetzt hab eich einen neuen Termin für Dienstag… Diese dummen Leute von YFU… naja, das ist dann endlich das letzte förmliche Treffen:D:D Das finde ich echt gut an meiner Abreise… das ich dann never ever mehr was mit YFU Schweiz zu tun haben werde:)
Heute Abend geht’s dann zu meiner Cousine, die heute 18 gewordne ist! Überraschungsparty!

4.6. Zwischen den Ländern…

Heute war ich mega motiviert zum Biounterricht zu gehen, da wir ja das Herz sizieren wollten… Dazu ist es nicht gekommen, weil die Metzgerei das wegen des verlängerten Wochenendes irgendwie nicht hinbekommen hat! Also musste ich wieder zwei Stunden Theorie überstehen! Es war schrecklich… aber zumindest ist das Herzkreislaufsystem eher was für mich und nicht so öde wie das Bakterienzeug!
Geschichte ist ausgefallen, also waren wir mit ein paar Leuten aus der Klasse in der Cafeteria. Seit heute steht da ein Klavier rum! Mega cool! Livia hat Mittwoch ihr Diplom am Konservatorium bestanden und ist nun Elitemusikerin. Also hat sie erst mal was gespielt. Soooo mega gut! In Deutschland hätten alle gelacht und das voll affig gefunden, aber hier haben es alle bewundert! Man ist einfach reifer… Außerdem war ich danach dann noch beim Proviseur, also dem Direktor. Ich habe für meine mündliche Prüfung einen Tag frei bekommen und meine persönliche Zeugnisausgabe abgesprochen. Leider will der jetzt zu jedem Lehrer gehen und fragen was ich so gemacht habe, wenn ich keine Note habe… leider glaube ich aber, dass mich einige Lehrer gar nicht mehr kennen… weil ich so lange nicht mehr in den Stunden war! Naja… jetzt werde ich schon nicht mehr nach Deutschland zurück geschickt!
Nach einer Gammelmathestunde bin ich schnell in den Inforaum um meine Referate weiter vorzubereiten. Danach war mein letztes Mal Physiklabor! Jetzt geht es los… immer mal wieder mach ich jetzt etwas zum letzten Mal! Es ging um Radioaktivität und war mega beeindruckend. Wieder in kleinen Gruppen mussten wir mit Alphastrahlen rumexperimentieren… so was ist echt eine Chance! Und ich habe aufgepasst:)
So ein schöner Tag… bis dahin!
Zu Hause musste ich nun wirklich mit dem Packen anfangen. Ich habe mir laut französische Musik angemacht und mir meine vielen Erinnerungen vor dem Einpacken noch mal angesehen. Traurigkeit überkam mich! Es hat etwas gedauert bis ich alles geordnet habe. Jetzt sieht mein Zimmer so leer aus, weil die Wände und Regale leer sind!
Meine Gastmutter ist für zwei Tag ein die Weinberge gefahren um ihrer Schwester, einer Winzerin, zu helfen und Francois ist am Abend zum Angeln gefahren. Ich habe mir also was zu Essen gemacht und mich vor den Fernseher gehauen… was kommt da?! Kennst du Deutschland! Das war echt lustig… das „Nationalgefühl“ war zu spüren und auch in mir. Irgendwie weiß man nicht mehr wohin man gehört… jedenfalls musste ich feststellen das meine Kenntnisse über die Deutsche Geschichte doch relativ ausgeprägt sind! Die letzte Zeit ist echt ein komisches Gefühl… das die Leute die bloß ein halbes Jahr weg waren denk ich nicht haben…

3.6. Baseball und Generalprobe

Die Tage vergehen... Schon wieder Mittwoch. Meine böse Überraschung kam in Mathe. In der darauf folgenden sollten wir eine Englischklausur schreiben… leider kein Essay oder Leseverständnis, sondern Grammatik. Ich saß also ziemlich in der ******. Ich habe den Zettel bekommen und nach einer Viertelstunde hatte ich alles beantwortet was ich konnte…oder habe mehr oder weniger irgendwas hingeschrieben. Die Fragen zur Theorie, die ich eigentlich hätte auswendig lernen sollen, wusste ich überhaupt nicht! Erst hatte ich also ein halb leeres Blatt vor mir liegen aber habe mich dann doch dazu entschieden, lieber irgendeinen Mist hinzuschreiben! Jaja… wenn man so verplant ist, ist es halt so… aber so schlecht war ich noch nie vorbereitet – so nämlich gar nicht – nicht mal psychisch!
In Mathe mit der zweiten Klasse saß ich wie immer mit Fernando hinten drin… am mehr oder weniger nichts machen! Gut das der Lehrer nichts sagt!:D
Nach der Mittagspause war auch schon wieder Sport. Noch mal Baseball. Die unerfreuliche Botschaft war, dass wir raus gegangen sind. Es ging zur HEP… runter! Das Feld ist leider mitten in Wiesen und von Bäumen umgeben… Eine kleine Heulpartie bleibt da nicht aus. Das Spiel war echt mega cool und irgendwie kann ich das auch ganz gut! Ich habe immer den Ball getroffen (manche schaffens nicht mal nach dem dritten Versuch) und wurde kein Mal verbrannt. Was will man mehr? Es war echt toll, nur die prallende Sonne war so schrecklich! Es war mega warm und brrrrr!:D:D Nach dem Sport ging es wieder hoch zum Collège und dann… Philo und Bio… la glonde!:D Nach einer kurzen Stunde war auch schon Chor. Es wurde in der Kirche geprobt und es war eine Art Generalprobe. Es wurde das ganze Programm durchgesungen und bei einigen Sachen wurde halt noch genauer auf die Sachen eingegangen. Alles war schon auf den Rängen, wie beim Konzert, also hieß es die ganze Zeit stehen, aber ich habe mega Glück, weil ich neben Emma bin! Hihi:) Wenn ich die Stimme von ihr im Ohr habe, klappt es:) Es war total toll… also die Probe und die drei Stunden sind wie im Flug vorbeigegangen. Ich kann mich gar nicht mehr an die Proben erinnern, als ich alle fünf Minuten auf die Uhr gestarrt habe und die Zeit nicht rum ging! Alles hat sich geändert. Bei den Volksliedern machen wir auch wieder ein bisschen „Bühnenshow“, nur die Volkskostüme fehlen! Irgendwie ist das vor heimischem Publikum aber doch was Anderes, wenn man sich „zum Affen macht“! Es geht aber noch… Das Peinliche kommt eher danach. Wir singen zur Zugabe so ein argentinisches Lied und um das Ganze etwas aufzupeppen sollen wir etwas von dem südamerikanischen Blut in Unsers fließen lassen… Peinlich!!! Weil das einfach unmöglich ist:D:D:D:D
Naja… es war ein wunderschöner Abend, in der Kirche und auch draußen. Das Licht war unglaublich und die Berge so toll angestrahlt. Die Schweiz ist echt das Schönste was es gibt!
Als ich zu hause ankam war der Sirup schon fertig abgefüllt, denn nach fünf Tagen Ziehen und Ruhe muss er gefiltert werden… ich habe den also probiert und muss sagen – deliziös!
In zwei Tagen ist schon wieder Wochenende... und ich muss echt mit dem Packen mal richtig anfangen – aber das deprimiert so!!!:(

Dienstag, 2. Juni 2009

Sonnenbrandgefahr an der Saarine

Dienstags ist immer cool… zur zweiten Stunde zur Schule, das ist gechillt. Heute war ich die letzte die aus dem Haus gegangen ist. Mein Gastvater ist wieder auf dem See fischen und der Rest war schon arbeiten. In Mathe habe ich wieder die ganze Zeit mit Fernando gelabert… jetzt ist mir die letzte Zeit auch piepsegal, also was ich in der Schule mache. Franze war wieder ganz cool und danach habe ich mich in die Stadt verdrückt, wo ich Sévérine, meiner Gastcousine, über den Weg gelaufen bin. Nach einem kleinen Plausch gings für mich wieder ab in die Altstadt, ans Ufer des Flusses um zu picknicken. Die SOnen war voll da aber es war nicht heiß, einfach angenehm. Ich habe eine super Mittagspause verbracht, während die anderen schön lernend im Klassenraum saßen:D Zu Psychologie bin ich wieder zur Schule hoch. Es war super interessant und heute haben wir die Psychologie der Gesundheit, inbegriffen den Stress, abgeschlossen. Nächstes Mal ist dann die Prüfung!
In Psychologie habe ich auch erfahren, das heute Morgen eine Mitteilung im Klassenbuch war, das ich „urgent“ also, superwichtig zum Sekretariat muss. Da ich dienstagmorgens ja nie mit meiner Klasse unterricht habe, wusste ich davon auch nichts, also bin ich nichts ahnend nach der Schule gegangen. Und, was war also so suuuper wichtig??? Die Schule wollte noch mal meine Adresse wissen! Jaja… da hab ich mir schon Sorgen gemacht!
Ich habe dann jedenfalls den Bus nach Hause genommen und war seit drei Tagen wieder im Internet. Jetzt muss ich noch mein blödes Kunst und Pädareferat fertig machen und heute Abend gibt es Zanderfilets!:)

1.6. Pfingstmontag mit dem Chor am See

Pfingstmontag und beginn des Junis… da kommen Gedanken an zu Hause auf. Meine Zeit hier ist bald vorbei und nachts bekomme ich schon Alpträume, das ich wieder durch die Straßen Rüdinghausens laufe… Heute Morgen bin ich wieder relativ zeitig aufgestanden, da ich nicht den ganzen Tag verschlafen wollte. Francois ist schon um vier Uhr aufgestanden, da heute das Fischen auf dem See eröffnet wurde. Abends ist er mit frischem Hecht und Zander wieder gekommen.
Ich habe heute Morgen erst mal einen Schokokuchen gebacken und Marie-Christine dann noch in der Küche geholfen. Irgendwann gab es aber nichts mehr zu tun und ich musste anfangen, was ich gerne weiter vor mir herschieben wollte: Tasche packen… naja, oder eher die Sachen vorbereiten. So habe ich meine kompletten Schulsachen geordnet und alles zusammen gesucht, was nächstes Wochenende schon nach Deutschland kann.
Um halb eins bin ich aber aufgebrochen und es ging Richtung Lac de Gruyère. Wir hatten mit ein paar Leuten aus dem Chor einen Treffpunkt in Rossens vereinbart. Nach einer kurzen Planänderung ging es dann aber doch nach Gumefens. Das Wetter war so lala. Recht sonnig, aber doch schon windig. Wir haben uns ans Ufer gelegt und ein paar Leute sind schwimmen gegangen, andere haben Karten gespielt; es wurde etwas gesungen und mein Kuchen war auch ganz lecker. Insgesamt waren wir so 15 Leute. Irgendwann hat es sich aber zugezogen und durch den Wind wurde es unangenehm. Wir hatten noch nicht gegrillt und es war auch erst so drei oder so… also haben wir kurzfristig entschiedne zu Elsa zu gehen. Alles wurde also wieder in die Autos geladne und los gings. Ich habe das Haus von Elsa zum ersten Mal am Tag gesehen und es ist wirklich wunderschön. Das Haus ist relativ alt, aber der nett gestaltet und dekoriert; so wie der Garten auch. Überall sind kleine Terrassen und alles sieht wunderbar einladend aus. Gar nicht so geordnet. Das Beeindruckendste war aber der Gemüsegarten. Alles was man will gibt es dort… :):)
Wir haben erst noch was getrunken, gechillt, und natürlich….. gesungen! Genial. Das alles erinnerte mich wieder an den Diemelsee und es war wirklich eine sehr gute Entschädigung!:) Irgendwann, so gegen 4 haben wir dann noch gegrillt und gegessen und natürlich… gesungen! Gegen halb acht hat mich netterweise jemand nach Hause gebracht und so war ich pünktlich zum Abendessen zu Hause. Es hab die Soupe du Chalet, also die „Chaletsuppe“, etwas Fribourgerisches. Darin war auch der Spinat, den wir gestern während der Wanderung gepflückt haben… ich sags ja, in der Natur findet man alles was man braucht!
Francois hat noch seine Riesenfische zerlegt und in Filets geteilt… brrrr ist das ekelig!:D Naja, dafür haben wir frischen, wertvollen Fisch!
Sooo… auf einen super letzten Monat in der Schweiz…vielleicht kann er den Mai ja noch toppen!

31.5. Kaiseregg – 2185 m ü. NN

Heute war wieder mal so ein Tag, der für die Familie reserviert war und es ging in die Berge. Wenn ich aus meinem Fenster gucke sehe ich immer einen großen Berg: den Kaiseregg. Heute war also der Tag an dem wir den Berg hoch gestiefelt sind. Es ging wieder relativ früh los und um zehn Uhr waren wir am Schwarzsee, den ich heute zum ersten Mal ohne Schnee gesehen habe. Es wurde noch Brot gekauft für das Picknick und dann ging es die ersten Meter mit dem Sessellift hoch, was wir uns eigentlich hätten sparen können, da es bloß ein achtel des gesamten Weg war. Das Wetter war noch schön sonnig aber es kündigten sich Wolken an. Erst ging es auf einem Weg entlang, an Almen vorbei und durch die wunderbare Landschaft. Der viele Enzian ist mittlerweile schon Gewohnheit geworden und die vielen anderen Pflanzen machen das Gesamtbild perfekt. Ich habe noch nie so viele Boutons d’or gesehen… ich habe den deutschen Namen vergessen… aber alles genial… Aus dem Weg wurde relativ schnell ein Pfad und daraus dann nichts mehr… Es gab viele Fahrradstrecken ausgeschildert und viele Leute die das Angebot wahrgenommen haben. Es ging immer den Berg hinauf und irgendwann fing es an schwer zu werden. Die Baumgrenze kam und es ging nur noch durch nasse Felsen und Schneefelder. Wie angekündigt hat es sich auch zugezogen und den Gipfel konnte man nicht sehen. Alles in Wolken. Irgendwann kamen wir auch in die Wolken und es hieß den inneren Schweinehund zu überwinden. Es ging so mega steil hinauf und man musste total aufpassen wo man hintritt… denn eine falsche Bewegung und man befindet sich hundert Meter tiefer. Es ging also durch den Nebel und meine Motivation war gleich null… doch auf einmal schnellte die wieder in die Höhe, als ich eine kleine Abflachung sehe… es war (la crète) und man konnte zu beiden Seiten runter sehen. Dort war ein Schild das sagte, dass es noch 20 Minuten bis zum Gipfel sind. Auf einmal waren alle Anstrengungen vergessen und man wollte nur noch ankommen. Der Weg wurde noch etwas schwerer aber es war einfach nur genial alles. Als ich im Nebel auf einmal das Kreuz sah, bin ich fast gerannt und das Gefühl oben angekommen zu sein, war so genial… einfach total unfassbar. Die pure Freude! Es war immerhin eine sehr rote „Piste“ und die schwarzen kennt man ja vom Skifahren… das ist beim Wandern das, wenn man auf zehn Zentimetern geht und es links und recht 300 Meter runtergeht… darauf verzichte ich mit meiner Höhenangst lieber.. auch wenn ich dann Edelweiß sehen könnte…
Naja… oben sind wir dann nicht sonderlich lange geblieben, da es schon sehr kalt war. Wir hatten etwas Pech, das wir mitten in den Wolken waren, weil ansonsten hätte man auf den 2000 Metern bis ins Wallis sehen können… Nach den Pflichtfotos ging es wieder zu dieser kleinen Wiese und es wurde gepicknickt. Das Gras war so grün und hach... einfach ein tolles Gefühl. Lange konnte man jedoch nicht bleiben, weil es relativ kalt war. Dann ging es runter… zwischen den Felsen her, über den Schnee und als die Bäume wieder anfingen, wurde auch der Weg leichter. Es ging runter und runter und die Luft wurde wieder erträglicher, denn auf 2000 Metern ist die Luft wirklich dünner…
Wir sind also ganz runter gegangen und waren dann am Ufer des Sees noch einen Kaffee trinken. Das Peinlichste des Tages kam danach. Dieses Wochenende ist Marly Follies, das ist so eine Art Kirmes und meine Gasteltern wollten da vorbeifahren und ein Bierchen trinken! Das war so peinlich… verschwitzt mit Wanderklamotten… die ganze Zeit habe ich gehofft, dass ich niemanden sehe oder besser gesagt das mich niemand sieht. Ich glaube auch das mir das gelungen ist:D:D Danach ging es nach Hause und wir haben zu Abend gegessen und haben noch etwas rum gesessen. Hier unten war das Wetter wieder richtig sonnig und schön; im Gegensatz zu oben!
Aber es war ein wunderbarer Tag und das war mein erster Gipfel den ich in der Schweiz bestiegen habe. Einfach en tolles Gefühl. Aber ich kann im großen und ganzen schon sagen, das Mai der beste Monat des Jahres war… was ich alles erlebt und gemacht habe – ich denke bloß an Venedig, die Wanderungen, das YFU Camp und den Tag auf dem See. Hier in der Schweiz habe ich gefundne was mir gefällt!
Ja, und als ich heute die Pfingstmesse im Radio gehört habe, dachte ich natürlich etwas ans Musikcamp am Diemelsee… aber ich hatte schon mein Vaulruz und Venedig… und ich bin glücklich hier zu sein... ich würde meine Zeit in der Schweiz niemals eintauschen!

30.5. Ein Nichtsmachtag

Die ganze Woche war echt lang und die Nächte eher kurz. Deswegen habe ich diese Nacht mal die Rolläden runter gelassne und bis 11 gepennt! Das tat gut, nur leider ist dann schon die Hälfte des Tages vorbei! Danach habe ich mich dann meinen Schulsachen gewidmet. Ich muss noch ein Exposé in Kunst halten, über die Bilder die ich nicht gemacht habe und ein Exposé in Päda. So habe ich also schon ein gutes Stück Arbeit gemacht, denn am nächsten Wochenende werde ich nicht sonderlich viel Zeit haben.. es kommen die Konzerte:):)
Am Abend bin ich zu Hause geblieben und habe fern geguckt… eine praktische Art Geld zu sparen. Dann war auch schon der bedeutungslose Tag vorbei… aber morgen gehts wandern!

Samstag, 30. Mai 2009

29.5. Wenn dir das Leben eine Zitrone schenkt, mach Limo draus!

Gestern Abend war ich nach dem Essen noch mit meiner Gastmutter in Hauterive, diesem superschönen Kloster hier in der Nähe, um mir die kurze Abendmesse anzugucken. Das ist auch was, was man mal gesehen habe sollte und meine Liste mit den zumachenden Sachen wird immer kleiner:D Nach einem Spaziergang um das Gelände da herum sind wir noch zu Sandra, Christines Schwester gefahren. Maxime, der Sohn hatte gestern Geburtstag und Christine hat am Nachmittag ihre Tasche dort vergessen. Die Fahrt durch die Felder war wunderschön, vor allem weil die Sonne auch noch untergegangen ist! Wir waren also in Torny und haben noch was getrunken und den typischen Kuchen aus dem Kanton Vaud gegessen: Gâteau de Vully. Danach gings etwas zu spät wieder nach Hause und schlafen.
Und schon ist wieder Freitag. Mein Schultag war nicht sonderlich aufregend. In den ersten beiden Stunden Kunst, mussten wir unsere 10 Bilder fertig haben. Ich habe bloß 6:D:D und nächste Woche müssen wir die dann vor der Klasse mit einer PPP und die Thematik erklären. Ich habe dann halt nur 6… auch egal^^ In Mathe habe ich in der letzten Reihe gegammelt und Philo bin ich mal wieder alles Mögliche gefragt worden und meine Antworten waren wie immer rar:D Danach wurde Englisch in die 5. Stunde vorgezogen und nach noch einer Stunde auf die Uhr starren hatte ich frei:):):) Ich habe mich beeilt zu Christines Arbeit zu gehen, Missio, und dann hat sie mich mit nach Hause genommen, so war ich zum Mittagessen auch da.
Auf dem Programm stand dann: Sirop de Sureau. Holunderblütensirup! Das kennt ihr fast jeder, ist super lecker und wird jetzt im Frühling gemacht. Man gibt halt etwas von dem Sirup in ein Glas und dann Wasser oder Sprudel drüber. Und weil ich das soooo lecker finde, habe ich sehr gut mitgeholfne und so nehme ich ein paar Flaschen nach Deutschland mit! Als erstes gings zu Fuß los, denn es mussten 1000 Blüten gefundne werden. Ja… nicht ein Stilmittel für eine Übertreibung…. Wirklich tausend. Das hat dann einen Marsch von zwei Stunden gemacht und Francois und ich waren mit vollen Tüten wieder zu Hause. Aber man kann auch nicht alle pflücken… nur die Blüten, die wirklich schon „reif“ sind und wenn die Sträucher an einer Straße sind, geht das auch nicht, wegen der Umweltverschmutzung! Also musste gesucht werden…. Aber es hat geklappt. Trotz meiner Überdosis Medikamente war ich ununterbrochen am niesen und heulen… aber naja.
Zuhause mussten dann hundert Zitronen in hälften geschnitten und ausgepresst werden und danach wurden aus den Schalen noch kleine Stücken geschnitten werden. Das war eine Arbeit… das habe alle ich gemacht. Zur gleichen Zeit hat Francois die Blüten sortiert und in einen riesigen Bottich gegeben. Außerdem musste Zucker in Wasser aufgelöst werden. Alles wurde dann mit Zitronensäurepulver aus der Apotheke in den großen Bottich gegeben und nun muss man das immer mal umrühren und nach 5 Tagen wird das ganze gesiebt und in Flaschen gepackt. Das alles hat den ganzen Nachmittag in Anspruch genommen und das Resultat sind nun ein halber Daumen (das Messer für die Zitronen war sehr scharf) und in ein paar Tagen hoffentlich 40 Liter Holunderblütensirup.
Der Abend war dann mit Besuch voll. Ich hatte eben Zeit unter die Dusche zu hüpfen, denn um halb sieben kam Christine wieder und die hat Noel mitgebracht, den Priester/Pfarrer/Heiligen Opi aus Fribourg, der in Paris arbeiten muss. Der ist mega cool und auch ein relativ wichtiger Mensch. Und wenn es Besuch zum Essen gibt, wird wie immer ein Tammtamm veranstaltet. Erst mal wurde sich draußen hingesetzt und als erstes kam der Aperitif. Hochprozentiges und Schinken und so Kleinzeugs. Dann kam die Vorspeise. Leberwurst (also irgendso ein gutes Zeug) mit Salat und Melone mit Schinken. Danach sollte eigentlich die Hauptspeise kommen, aber auf einmal hat Jessi geklingelt. Sie war mit ihrer Gastmutter gekommen um mir meine Reisetasche die ich ihr geliehen habe, zurück zu bringen. Der größte Zufall kam aber dann, denn unsere beiden Gastmütter kennen sich aus der Jugend! :D:D Also sind die noch geblieben… auf ein Glas Rotwein natürlich. Irgendwann klingelte es dann wieder und Christines Freundin ist gekommen: Milla aus Tschechien. Sie hatte Besuch von ihrer Patentochter und der Freundin aus Tschechien. Jessi und ihre Gastmutter sind dann gefahren. Naja… die beiden Mädchen waren dann so 19 und können kein Wort Französisch, aber Deutsch und Englisch. Also habe ich mich mit denen nett auf Deutsch unterhalten… Der Hauptgang folgte dann aber auch und die drei neuen Gäste haben auch mitgegessen. Es gab Minikartoffeln und Aiglifilet. Der nächste Gang waren Brombeeren mit Vanilleeis und danach noch einen Gâteau auf Vin Cuit. Ich wurde wieder mal mehr oder weniger gezwungen, Wein zu süppeln. Ich sage immer nein und so, aber dann hat sich Christien wieder aufgeregt, weil Wein ja zur Allgemeinbildung gehört und balblabla… Der Abend war gegen ein Uhr beendet und es war meag cool… so Menschen von überall her. Die eine der beiden Mädchen konnte super gut, ich würde sagen sogar perfekt Deutsch sprechen und die andere konnte super Klavier spielen. Die hat dann gleich auch ncoh mal was gespielt… so Beethoven und Chopin und so. War mega schön! Naja… ich bin dann auf jeden Fall todmüde ins Bett gefallen… Die Nächte dieser Woche waren eindeutig zu kurz!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Konzert 1 von 4

Ich stehe auf und was liegt da in der Küche… Ein dicker Briefumschlag den ich gestern wohl übersehen habe. Meine liebe Nachbarin hat mir ein neues Aufladekabel für den Fotoapparat geschickt! Total super!:):) Vielen, vielen Dank Susanne:)
In den ersten beiden Stunden Bio haben wir ein neues Thema angefangen: Das Herzkreislaufsystem. Das war total interessant und nächste Woche sezieren wir dann ein Herz. In Geschichte bin ich eingeschlafen und in Mathe gelesen. Danach bin ich gerannt und habe soeben meinen Bus bekommen und ich habe zuhause Mittag gegessen. Es war sehr gut und das Wetter ist auch wieder besser. Es ist praktisch perfekt: Blauer Himmel und nicht zu warm. Was will man mehr?!
Danach habe ich eine kleine Mittagspause gemacht und habe aber um zwei schon wieder den Bus genommen um wieder zur Schule zu fahren, um zu singen. Das erste „Konzert“! Es war der Aperitif von dem vierten Schuljahr, also dem Abgangsjahrgang. Heute war der letzte Schultag der Abiturienten und nächsten Freitag fangen die Abiklausuren an. Das ganze fand draußen statt, im Innenhof der Schule; ich würde es eher Schulpark nennen. Alle Schüler standen darum und wir mussten unsere drei Liedchen singen. Das war schon etwas peinlich, aber naja… bloß nicht die Leute anstarren.
Danach konnten wir auch wieder nach Hause und ich habe mich beeilt um den nächsten Bus zu bekommen. Während der Fahrt habe ich mich wieder nett unterhalten und dann war ich wieder in meinem geliebten zuhause und jetzt wird aufgeräumt weil morgen die Putzfrau kommt.

27. 5. Chor… was den Tag einfach wunderbar macht!

Die Technik ist echt nicht mein Ding… alle meine Sachen verrecken oder irgendwas stimmt nicht mit denen. Erst mein Fotoapparat, dann der von meiner Familie und jetzt mein Handy. Es ist so schrott, dass es auf einmal in der ersten Stunde losging… Mathe bei Rey! Peeeeeeeeeeinlich! Naja, kann man nichts ändern, aber der Tag war gerade dabei, „wunderbar“ zu beginnen. In Englisch wurde es nicht besser aber dann hatte ich ja glücklicherweise eine Freistunde. Ich habe mich heute Morgen ja echt blamiert und so wollte ich nicht wirklich danach zu meiner zweiten Matheklasse, auch mit Rey, gehen. In der Freistunde habe ich aber Fernando getroffen, meinen Leidensgenossen in langweiligen Mathestunde im zweiten Jahr und dann hab eich mich doch getraut Rey noch mal unter die Augen zu treten! Es war langweilig… aber mein Platz ganz hinten neben Fernando war gesichert… also ging es:D
Danach war Mittagspause und ich habe mit ein paar Leuten aus der Klasse gegessen… In Sport haben heute die Themen gewechselt und ja… dumm wie ich war habe ich mich am Anfang des Jahres, unwissend für Motta eingeschrieben. Das ist das Freibad in Fribourg. Ich hätte also Schwimmsachen mitnehmen, und zehntausend Stunden dahin latschen müssen… Aber ich hatte Glück. Ich habe mich ganz schnell vor dem Unterricht aus der Liste gestrichen und mich für Softball eingetragen! Echt Glück… denn so wurde der Sportunterricht ganz cool und bei dem Wetter sind wir auch drinnen geblieben. Nach einer Stunde Philo hatte ich Schluss, da die Anderen noch eine Prüfung in Bio hatten und ich mich gut davon machen konnte. Zwischen Schule und Chor war ich kurz in der Stadt und habe dann gelesen.
Der Chor war echt mein persönliches Highlight des Tages. Wir haben schon um 5 angefangen und bis 8 gesungen, also eine Stunde mehr als sonst, angesichts der nahe liegenden Konzerte. Es war nur genial. Alles hat geklappt und ich hätte Stunden weiter singen können. Einfach toll! Was für ein geniales Leben… ich möchte es nie wieder hergeben!

Dienstag, 26. Mai 2009

Wetterumschwung!

Gestern Abend war es immer noch so warm und die frischen Forellen waren echt das Beste zum Abendessen. Heute wollte ich dann alles besser machen als gestern… Also dünne Dreiviertelhose, T-Shirt ohne Jacke, etc…. Das war wohl falsch, denn schon als ich aus dem Haus gegangen bin sah es nicht sehr gut aus. Also hatte ich zwei Möglichkeiten… umdrehen, den Bus verpassen und Regenschirm und Jacke holen oder einfach so durchhalten und pünktlich kommen. Die Tatsache, dass ich in der Schweiz, im Land der Uhren, bin, hat mich dazu gebracht, mich für die zweite Möglichkeit zu entscheiden.
In meinen Stunden Mittagspause (während die anderen aus der Klasse wieder schon lernend im Unterricht saßen) war ich etwas shoppen und habe schöne Sandalen gefunden!:) Danach hatte ich noch Zeit und bei dem aufziehenden Regen habe ich beschlossen mal das Stadtbusnetz zu erkunden. Bis jetzt habe ich immer alles zu Fuß gemacht und heute bin ich dann mal in einen Bus gestiegen und bin gefahren. Der Bus ist doch wirklich dahin gefahren, wo ich es vermutet habe:D Jetzt kenne ich also auch das Busnetz:D Meine Mittagspause war dann noch sehr nett^^
Am Nachmittag hatte ich nur noch Pädagogik. Es war schon das zweite Mal das es die Referatdebatten gab. Ich war in der Woche wo die eingeteilt wurden nicht da und hätte beim letzten Mal eigentlich das machen müssen… aber irgendwie hatte ich davon nichts mit bekommen^^ Was macht die Lehrerin also heute mit mir??? Ja, genau.. sie drückt mir eine Extraarbeit auf. Ich muss jetzt in zwei Wochen 10 Minuten am Stück vor der Klasse labern und danach zehn Minuten mit ihr persönlich diskutieren. Das dümmste ist nur das ich bis zum Wochenende ein Thema wissen muss! Brrrrrg! Ich habe absolut keine Idee... also Hilfe ist immer herzlich willkommen! Wäre echt nett… Naja… das ganze Referat bzw diskutieren ist eine gute Übung für die DALF Prüfung die ja auch so ähnlich abläuft nur das ich 20 Minuten reden muss anstatt 10 und eine halbe Stunde Vorbereitungszeit anstatt zwei Wochen…
Jetzt ist es draußen grau, zwischendurch hat es auch gewittert…. Aber alles eindeutig angenehmer als die Hitze von den letzten Tagen!

Montag, 25. Mai 2009

Erschwitzen…

Die Hitze ist echt unaushaltbar! Schrecklich. Und bei so einem Wetter in der Schule! 35 Grad… Grrrrrr! Ich hasse das. Und heute Morgen gehe ich auch noch mit Jeans und Pulli aus dem Haus – durchgeknallt kann man sein!
Der Morgen verlief eigentlich ganz normal und gechillt. In meiner Freistunde war ich in der Bibliothek und habe gelernt und in Philo habe ich wie immer auf Durchzug gestellt. In der Mittagspause habe ich mit Jessi draußen gesessen… und im Schatten war es auch so heiß. Am Nachmittag hatte ich dann mein Relireferat. Ich hatte mega Nagst, da sich einfach nicht genug hatte und so… Gefordert waren 5-8 Minuten…. Nach einer Viertelstunde wurde ich gebeten ein bisschen schneller zu machen und nach zwanzig Minuten war ich fertig. Das auf Französisch….:) Fand ich ganz gut! Mein Lehrer war auch begeistert und hat mich bewertet wie alle anderen auch…. Und ich war mit einer 4,6 mehr als zufrieden! Voll toll!:)
Nach der Schule war ich noch in der Stadt, so dies und das besorgen und dann gings nach Hause. Es ist so heiß… schlimm! Deshalb habe ich den Nachmittag auch drinnen verbracht. Jetzt lege ich mich erst mal in dne Schatten in die Hängematte und lese…

Sonntag, 24. Mai 2009

24.5. Lac de la Gruyère

Heute wurde das Boot ins Wasser gesetzt.
Ich bin aber trotzdem wieder recht früh aufgestanden, da ich noch meine PPP machen musste und Christine dann noch mal meine Mappe für den Lehrer korrigiert hat. Freudigerweise habe ich festgestellt, das es nicht mals so viele Fehler gab… zumindest keine großen!:)
Um halb elf ging es dann los zum Boot. Dieses Mal war die ganze Familie mit! Der Motor musste an die Barke angebracht werden und so weiter. Irgendwann war es dann soweit und wir konnten losfahren. Die Sonne hat vom Himmel gebrannt. Wir sind zum Stamm des Angelclubs (Francois ist Präsident) gefahrne und haben dort unser Mittagessen gegrillt. Das war voll toll, so im Schatten, am Ufer des Sees… Genial. Irgendwann hat sich mein Gastbruder vom Acker gemacht, wir sind aber noch geblieben. Christine und ich sind noch schwimmen gewesen… einmal bis zur Vogelinsel und zurück… sehr angenehm das Wasser! Danach gings weiter mit dem Boot zum „Unique“, einem Café am Ufer. Dort haben wir einen Kaffee getrunken und meine Gasteltern haben noch Bekannte getroffen und es wurde palabert! Trotz der Antiallergietablette die ich genommen habe, bekam ich den Heuschnupfen deutlich zu spüren. Die ganze Zeit war ich am heulen und niesen… war end schrecklich! Das nächste Mal nehme ich wohl besser drei Tabletten:D
Danach sind wir wieder mit dem Boot losgefahren und haben den Elefantenkopf, der in große Felsen geformt ist! – Beeindruckend…. Und weiter gings in der Sonne mit dem Boot… Die Füße gechillt ins Wasser halten… Was will man mehr? Als nächstes haben wir an der Ogoz-Insel angehalten. Eine Insel, mit einer kleinen Kapelle. Wunderschön. Christien und ich waren noch mal schwimmen… im genialen Wasser! :) :)
Danach sind wir wieder zurück gefahren, und das Boot wieder angekettet. Wir haben am Ufer gepicknickt und ein kleines Feuer gemacht. Dort drauf haben wir die Nationalwurst, Cervela, gegrillt. Das ist wie Fleischwurst! Es war so richtig lustig, weil wir erst Stöcke suchen mussten für das Feuer, und dann lange Stöcke um die Würstchen aufzuspießen!
Das Wasser war spiegelglatt und wir warne noch mal schwimmen… total angenehm. Danach gings auch nach Hause da die Dämmerung schon eintraf! Es war wie ein perfekter Urlaubstag… das ist echt unglaublich… und vor allem meine Familie hier – was ein Glück ich doch noch gehabt habe…
Und nach so einem Tag fragt sich noch einer, warum ich nicht mehr nach Hause will!

23.5. Musikantenstadl in Fribourg

Einen ganzen Tag zu Hause… das war auch mal schön. Ich bin jedoch schon recht zeitig aufgestanden, da ich mein Reliexposé für Montag langsam mal anfangen sollte. Es geht um dieses Leichentuch von Jesus! Ich habe den ganzen Tag also bei super Wetter vorm PC gesessen und gearbeitet!! Naja… leider war ich gleichzeitig auch bei ICQ on und man kann sich denken was das gegeben hat. Ich bin also nicht sehr vorwärts gekommen… Zum Mittagessen kam Marie-Christien nach Hause, Francois war den ganzen Tag auf einer Versammlung. Es gab die frisch gefangenen Forellen von gestern – süüüüüüper!:D
Am Nachmittag habe ich noch den bei Christine sehr beliebten Butterkuchen gebacken! Ist auch gelungen! Danach gings weiter mit Reli!
Nach dem Abendessen haben wir also den Musikantenstadl geguckt. Die Musik war zwar echt inagreabel, aber dafür wurde echt viel über Fribourg gezeigt. Meine schöne Stadt, meine schöne Umgebung… die ganzen Leute da waren selbst in Dzaquillon und Bredzon… Und ganz verwunderlich… es kamen „Heimatgefühle“ auf. Es st wie, wenn zum Beispiel Witten im Fernsehen gezeigt würde… Also… es ist wirklich wie meine zweite Heimat geworden hier. Ich hoffe für euch alle, das ihr es gesehen habt und mich schön beneidet:D:D
Das Wetter hört echt nicht auf gut zu sein… wie toll doch alles ist!

Samstag, 23. Mai 2009

22.5. La Suisse profonde

Keine Ahnung wie man das auf Deutsch sagt, aber ich habe heute wirklich die irrtümlichste Schweiz erlebt. Wieder waren wir früh auf den Beinen und sind gegen neun Uhr losgefahren. Richtung Charmey. Vor uns waren viele Anhänger mit Kühen drin, alle werden jetzt hoch auf die Alm gebracht. Das Wetter war auch relativ gut, etwas schwül aber sonst relativ viel Sonne. Francois aht uns etwas weiter hinter Charmey an der Valsainte mitten im Nirgendwo raus gelassen und ist weiter zu seinem Bach gefahren um zu Angeln. Ich bin mit Marie-Christine wandern gewesen. Heute ging es nicht ganz so steil rauf wie beim letzten Mal, aber dafür mitten durch die Felder. Diese Blumenwiesen sind total genial und man ist wirklich weit ab der Zivilisation. Das Einzige was auf menschliches Leben hinweist, sind die Absperrungen für die Kühe. Es ging halt mitten durch die Kuhwiesen nd leider auch an Kühen vorbei. Zwischendurch war es dann etwas heikel als uns so ein komischer Bulle uns gefolgt ist. Die Landschaft war einfach unbeschreiblich. Matschige Pfade.. Kuhwiesen ohne Ausschilderung und über den Bächen her. Nach zwei Stunden waren wir dann an der Hauta-Chia, einer Alm wo wir uns mit Francois zum Mittagessen getroffen haben. Das ist so eine ganz urige Hütte und wir haben die typischen Makaronis vom Chalet gegessen – der Ausblick ist allerdings das Beste! Danach haben wir noch einen Blick in das Haus geworfen, wo es echt alle Tiere gibt die man auf einer Alm vermutet! Außerdem kann man da auch schlafen, unter anderem im Stroh! Ich hatte mir irgendwie so eine Art mit heugefüllte Matratze vorgestellt… aber nein, einfach so ein „Bettkasten“ mit Heu!!! Hilfe:D:D Das es so was noch gibt!
Danach waren wir dann noch am Chalet und haben den Rasen gemäht und was getrunken. Gegen fünf waren wir aber zu Hause und ich habe festgestellt, dass ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand geholt habe!
Um halb sieben ging es für mich auch schon wieder los. Clémence, eine aus dem Chor, hat heute eine Party für den Chor gemacht, weil sie bald für zwei Monate nach Deutschland geht; also so eine Art Abschiedsparty! Adrien hat mich mal wieder mitgenommen, das ganze fand in Onnens statt, einem Kaff circa zehn Minuten von Matran. Es war ein gemütlicher Grillabend der zu späterer Stunde dann in einen gemütlichen Singabend überging! Das Wetter war echt toll und angenehm und alles in allem war es ein wunderbarer Abend mit dem Chor… Da sieht man mal wieder das man auch „Party machen“ kann, ohne sich komplett voll laufen zu lassen; wo mein Gastbruder natürlich überhaupt nicht zustimmen würde… der ist echt ein bisschen… mhhh.. naja… kein Kommentar:D

21.5. Erstkommunion

Heute war wieder ein Tag mit der Familie. Also mit der ganzen Familie mütterlicherseits! Es war die Erstkommunion von Amélie, einer Gastcousine und die Tochter vom Bruder von Marie-Christine, die Schwester von Pauline, Sévérine und Laura. Ich sollte da heute noch einmal mitkommen, weil es wahrscheinlich das letzte Mal war, das ich die Familie gesehen habe. Aber dafür ging es auch schon um halb neun los, da um viertel nach neun die Messe war. Das ganze fand in Chattonaye statt, ein Dorf weiter als Torny, wo Marie-Christine geboren ist. Erst gingen die ganzen Kinder in ihren schönen „Kostümen“ mit dem Dorforchster in einer Prozession zur Kirche. Die Kirche war voll und die Messe angenehm und für eine Erstkommunion auch relativ kurz. Gesungen hat der Dorfchor. Da sieht man mal wieder, wie musikalisch die Leute hier alle sind. Jedes noch so kleine Dorf hat ein Orchester und einen Chor! Genial! Musik nimmt hier in dieser Kultur echt einen gewaltigen Platz ein!
Nach der Messe gab es einen Apéro. Das Wetter war wieder mal wunderbar heiß… brr! Nachdem wir da dann was getrunken haben, ging es nach Chénens zum Mittagessen. Gegen zwölf wurden erst mal die ganzen Bilder gemacht und danach den ganzen Nachmittag lang gegessen: Aiglifilet mit Salzkartoffeln, Salat, Roastbeef mit Pommes, Eis mit Erdbeeren, Kaffee mit Bricelets! Um vier war das Ganze dann auch beendet!:D Wie immer saß ich mit den anderen jungen Leuten zusammen und es war ein angenehmer Tag. Danach ging es noch nach Torny, zu Marie-Christines Bruder nach Hause. Das ist ein Bauernhof mit Kühen und allem und da ist meine Gastmutter auch aufgewachsen! Es wurde noch was getrunken und vorm Abendessen sind wir aber noch nach Hause gefahren und haben dort selber noch eine Kleinigkeit gemacht.
Danach wurde ich von meinen Gasteltern mehr oder weniger „gezwungen“ bei Oma anzurufen. Samstagabend ist her in Firbourg nämlich der Musikantenstadl und da wird mega der Wirbel drum gemacht. Der wird auch im Fernsehen übertragen; unter anderem im Ersten! Also, guckt Samstagabend um viertel nach acht alle schön den Musikantenstadl. Da wird dann auch viel aus der Region gezeigt, wo ich grade Lebe. Dazu kommt das da wohl welche in dme besagtem Volkskostümrumlaufen und auch etwas von der Käseproduktion des Gruyères gezeigt wird… und und und…. Also, alle schön ARD einschalten:D Aus diesem Grund habe ich dann auch Oma angerufen, da das ja sehr in ihren Musikgeschmack passt:D Gefreut hat sie sich aber auch so sehr doll und ich glaube ihr (Susanne zb:D:D) wisst schon das ich angerufen habe, bevor ich dazu komme den Post hier online zu stellen!

20.5. Äthiopischer Marathon!

Das Wetter wird immer genialer! Blauer Himmel und Sonne… einfach genial; auch für die Laune! Dazu kommt das meine Schule ja echt genial ist und ich in meinen vielen „Freistunden“ dann immer schön gechillt im Gras liege, also im „Schulpark“. So auch heute!:) Im Sportunterricht waren wir heute auch wieder draußen und haben Flagfootball gemacht. Erst zu diesem Rasenplatz rennen und danach wieder zurück rennen. Die Mittagshitze war echt unerträglich, aber das Spiel hat Spaß gemacht! In meinen beiden Lieblingsstunden Philo und Bio (:D) war dann eher gammeln angesagt! Nach dem Unterricht hätte ich eigentlich mal mein Reliexposé für Montag beginnen müssen, aber wenn man das Internet zur Verfügung hat und sich bei ICQ2go einloggen kann, hat man eindeutig was Besseres zu tun. Danach hatte ich dann Chor und immer noch war es so furchtbar heiß! Darauf bin ich mit Sannamari und Karl (im Chor singende ATS von YFU) zu einem Abendessen von YFU gegangen. Das war in einem äthiopischen Restaurant und für alle ATS und Stuff der Region Freiburg! So große Lust hatte ich eigentlich nicht, aber bin trotzdem hingegangen. Das Essen wurde als „Marathon“ bezeichnet und war echt was Besonderes. Es wurde aus einem Riesenteller in der Tischmitte mit den Fingern gegessen. Man musste immer so ein Stück crepesähnlcihen Fladen abreißen und dann das Essen damit aufnehmen. Es gab die durchgeknalltesten Sachen unter anderem auch Tartar, also dieses rohe Fleisch. Und halt noch irgendwelche Pasten, Fleischdinger, Eier und blablabla! Es war sehr gut.
Als ich am späten Abend endlich zu Hause war, war ich end fertig. Den ganzen Tag über war ich nicht da, dann noch Sport mit Heuschnupfen und ich musste die ganzen Taschen mit mir herumschleppen. Mit der Hitze war dann alles vorbei:D Nene… echt ein genialer Tag, aber nun bin ich froh endlich schlafen zu können!

Dienstag, 19. Mai 2009

Sommer, Sonne, Sonnenschein!

Wie toll die Laune doch ist, wenn man morgens aufwacht und schon tiefblauen Himmel sieht!:) Der Schulmorgen war ganz nett und okay! Meine verlängerte Mittagspause war dann allerdings das Beste überhaupt. Ich bin runter in die Unterstadt gegangen, ans Ufer der Saane. Das ist wie ein kleines Naherholungsgebiet – mgea idyllisch und still und überhaupt…! Ich habe mich dann also schön ans Ufer in den Rasen, mitten in der Sonne, gelegt – einfach toll. Auf dem Rückweg von ganz nach unten nach ganz oben zum Collège, bin ich noch Leuten aus meiner Klasse über den Weg gelaufen und wir haben noch etwa draußen rum gesessen, bevor wir zu Psychologie gegangen sind. Psychologie ist immer mega toll und grade reden wir über den Stress. Also woher er kommt, was man dagegen machen kann und welchen Konsequenzen er hat! Alles echt interessant, nur der Lehrer macht mir Angst, weil wenn der einen anguckt, denkt man gleich der analysiert die Komplette Gedanken die grade im Kopf rumschwirren:D Trotzdem schade, dass ich Psychologie nicht in Deutschland weiter machen kann…
Jetzt noch einen Schultag und schon habe ich wieder ein angenehmes langes Wochenende:)

Montag, 18. Mai 2009

Meet and Greet mit Hansjörg Schneider

Montag! Bääääääh! In der ersten Stunde Physik habe ich mich hauptsächlich mit Geschichte beschäftigt, denn in der zweiten Stunde hatte ich eine Prüfung über den zweiten Weltkrieg. Ich hatte echt schon etwas gelernt am Wochenende und fühlte mcih recht sicher. Es waren aber nur zwei Fragen, die leider sehr offen waren. Ich konnte schreiben, schreiben und schreiben und für die zweite Aufgabe blieben mir dann leider nur noch 10Minuten über. Mist! Vor allem lag die Schwierigkeit auch darin die Texte zu strukturieren und trotzdem in der Zeit fertig zu werden… Ich habe einfach was runter geschrieben und mit vier Seiten in 45 Minuten bin ich relativ zufrieden…
Danach hatten wir ein Zusammentreffen mit einem der berühmtesten Schweizer Autors: Hansjörg Schneider! Meine Klasse hat von dem ein Buch gelesen und heute kam halt das Treffen, wo Fragen jeglicher Art gestellt wurden. Mittags war ich wieder mit Jessi und in einer zweiten Stunde Mittagspause haben wir noch im Compiraum rumgegammelt.
Ein ganz netter Schultag, aber Wochenende ist eindeutig besser!:D

17. Mai: Les Marindes… Wie Heidi beim Almöi!

Heute Morgen sind wir dann gemütlich aufgestanden und das Wetter war wieder mega toll. Alica ist um 11 gefahren und meine Gasteltern wurden von den Bergen gerufen. Meine Gasteltern sind ja immer bestrebt mir noch mehr von Fribourg zu zeigen und also bin ich auch heute mitgefahren. Mir wurde eine Wanderung zu einer Alm angesagt… Zwei Stunden hoch und zwei Stunden runter… Es wurde sich also vorbereitet und es ging sofort los. Um zwanzig vor zwölf waren wir mitten in den Bergen, auf tausend Metern und das Wetter war immer noch toll. Es wurde losmarschiert und es war relativ flach und es gab noch einen Weg und alles... ich dachte mir schon... hach was für ein toller Sonntagsspaziergang. Das ganze ist ein Naturpark, also alles geschützt und so. Die Blumenwiese rechts und links sahen einfach nur toll aus und ich habe mich wie im Urlaub gefühlt – total toll! Und das Highlight: Enzian! Blau, blau, blau blüht der Enzian… Und es war blau – total toll! So viele blaue Blumen! Mega schön! Ich weiß nicht wann ich das das letzte Mal gesehen habe.
Irgendwann hörte der gespurte Weg auf und es ging rechts hoch, mitten in die Pampas! Uhhhhh! Immer hoch, immer mitten durch die Wildnis, mitten durch die Blumen, mitten durch das Paradies auf Erden. (Waren das jetzt eine Akkumulation und eine Klimax gleichzeitig?:D) Auf einmal rechts: ein Murmeltier! Total nah!! Voll genial… Es ging also weiter den Berg hoch. Als nächstes haben wir viele Gämse gesehen. Immer wieder und oft am Wegrand! Voll genial. Es wurde weiter gelaufen und zwischendurch mal eine kleine Pause gemacht! Da war auch noch ein Bach und das Wasser war so klar… voll toll! Und dazu auch noch lecker… mega toll! Das nächste Tier war etwas angsteinschreckender. Ich war circa 200 Meter vor den andern beiden und auf einmal schlängelt ein schwarzes Etwas vor mir her. Ihhhh! Eine Schlange. Das ist selten das man die sieht und vor allem im Schnee. Ja, Schnee war auch noch reichlich da und man ist teilweise etwas eingesackt! Naja, zum Glück wurde mir erst später gesagt, das diese Schlangen giftig sind; aber die ja immer so einen speziellen schwarzen Stein mithaben, um das Gift auszusaugen! Es ging immer weiter rauf und die Luft wurde erstaunlich dünn! Es ging also etwas langsamer vorwärts und nach zweieinhalb Stunden waren wir endlich oben, an der Hütte, namens Marindes. Der Himmel hat sich etwas zugezogen und Leute, die wir auf dem Weg getroffen haben, haben gesagt, dass für den Nachmittag Gewitter angekündigt sind. Das kann in den Bergen ja schon gefährlich sein. Wir waren also nach dem reichlich beschwerlichen Weg (ich würde es als Kletterparcours bezeichnen) endlich oben und haben uns vor die noch geschlossene Alm gesetzt und gepicknickt! Mega schön. Leider konnten wir das alles nicht so genießen, da wir nachher direkt wieder runter gerannt sind und den Rückweg in eineinhalb Stunden gemacht haben. Wieder durch den Bach durch, wieder an den ganzen Tieren vorbei… toll! Es war so ein genialer tag…und vor allem der Enzian hat mich beeindruckt! Fotos habe ich zum Glück noch Einige machen können. Von meinem Fotoapparat habe ich ja das Ladekabel verbummelt und den Fotoapparat meiner Gastfamilie in Venedig zerstört! Ich war schlau noch ein bisschen Akku, auf meinem Apparat zu sparen… also hat der heute noch ein paar Fotos ausgespuckt! Als wir zurück am Auto waren, kamen die ersten Tropfen runter. Wir sind noch in einem Café was trinken gewesne und dann gemütlich nach Hause gefahren. Sobald wir die Tür geschlossen haben, fing es an zu schütten und zu gewittern! Wir haben echt Glück gehabt…
Ein schöner, super Sonntag in der Schweiz. Richtig typisch wie man es sich vorstellt; ich kam mir mal wieder vor, als wäre ich im Urlaub! Und da soll sich noch mal einer fragen, wieso ich nicht mehr nach Deutschland zurück will…

16. Mai: Im Dunkeln sieht alles irgendwie anders aus…

Uhhh was war es für ein genialer Tag. Ich bin eigentlich die ganze Zeit am Haus geblieben, etwas im Graten geholfen, mich in die Hängematte gelegt und einfach nur das Wetter, die Lust und die Landschaft genossen. Da fühlt man sich schon wie in den Ferien! Genial… solche Momente will man am liebsten nie vergessen. Abends bin ich dann in die Stadt gefahrne und habe mich mit Alica getroffen. Wir hatten einen schönen Abend und waren irgendwie ein bisschen überall in Fribourg! Es war warm… die Leute waren alle auf der Straße… mega toll. Wir haben kurzfristig entscheiden, dass Alica bei mir übernachtet und haben irgendwann einen Stadtbus bis Villars-sur-Glâne genommen. Ich dachte immer ich kenne den Weg… aber irgendwie sind wir zu früh ausgestiegen und naja, wir haben festgestellt, dass es in der Nacht alles anders aussieht. Wir sind also umhergeirrt und irgendwann, nach langem latschen haben wir die Lichter von Matran gesehen! Juhuu… und dann waren wir auch da! Geschafft….
Geschlafen wurde noch lange nicht… aber da merkt man, das kurzfristige Entscheidungen immer die Besten sind und meine Gastfamilie einfach nur genial… Ich kann einfach mal jemanden mitbringen und alles… Mega toll!

Freitag, 15. Mai 2009

Wochenende:)

Bon anniversaire Miriam:) Hoffentlich feierst du schön und meine Karte ist rechtzeitig angekommen;-)

Grrrr… Regen! Der Himmel sieht so grau aus, man hat das Gefühl das es gleich losschneit!:D Naja… bei dem Wetter wird mein Freitag schön eingeweiht und er erfüllt seinen Zweck!:) Erst ging es wieder mit einer Doppelstunde Kunst los. Ich habe irgendwie nichts gemacht und habe viel zu wenige Bilder – aber ist mir egal! Dann noch Mathe und Philo und Mittagspause. Ich war mit Stéph, Elé und Laeti in der Caféteria essen und danach hatte ich noch Englisch und Mathe! Der Tag ist eigentlich relativ schnell rum gegangen und nun ist Wochenende:)

Donnerstag, 14. Mai 2009

Freitag in meinen Händen!

Zwei Stunden Bio.. horror! Dieser Lehrer ist echt durchgeknallt. Die ganze Zeit fragt der mich Sachen, aber der weiß genau das ich keine Ahnung von den ganzen Sachen habe! Dummi! Ich bin dann immer schön am raten! In Geschichte haben wir wieder Cartoons über die Nazis und die Deutschen im Allgemeinen geguckt und ich bin zwischendurch eingeschlafen! Ehrlich!! Mist… das ist mir sonst nie passiert, aber irgendwie konnte ich da nichts gegen machen! Schrecklich! Am Nachmittag hatte ich dann früh au und bin nach Hause gefahren. Von dort aus habe ich mich gleich aufgemacht… eine kleine Runde zu Fuß zum Matran Centre. Eine knappe Dreiviertelstunde und ich war da. Ein bisschen überlegt, und mein Souvenir an die Schweiz war gekauft! Freitag in meinen Händen! Uhhhhhh:) Mega toll. Auf dem Rückweg bin ich an der Glâne entlang gegangen – sehr idyllisch und schön. Zu hause angekommen hat meine Gastmutter grade Ordnung im ganzen Haus gemacht, war mega lustig und es sind so viele Sachen die weg kommen… da fragt man sich wo die vorher alle waren!:D
Heut Abend gibt es gute Schweizer Rösti zum essen… mal sehen wie es wird!

13.5. Auf der Suche nach Freitag

Erste Stunde Mathe… Oh wie ätzend. Mit Englisch gings gleich weiter. Wir mussten irgendwie die erste Szene von unserem neuen Theaterstück lesen und dann dazu Fragen beantworten… Es war schon schwer da was hinzuschreiben ohne die Handlung zu kennen:D
Danach Pause und wieder Mathe… labern! Am Nachmittag hatte ich Sport und heute habe ich Softball gemacht. Dazu sind wir erst mal zu einem Rasenplatz gegangen und dann haben wir gespielt. Irgendwie kennen die Schüler hier von jedem Spiel und von jeder Sportart die Regeln! Gut das ich Softball schon mal in Deutschland gemacht habe. Zum Glück habe ich den Ball also auch mal zwischendurch getroffen!:D Danach kam wie immer der Doppelhorror: Philo und Bio. Philo war mega schrecklich aber in Bio habe ich mich nett mit Cederic beschäftigt… Galgenmännchen auf Deutsch:D Das war schon besser als das ganze Gelaber über Mitochondries oder so! Nach der Schule habe ich noch etwas gegammelt, nach Freitag gesucht (bin aber nicht sonderlich fündig geworden) und dann war auch schon Chor. Singen macht gleich schon wieder gute Laune aber irgendwie macht mich dieses schwüle Wetter so müde, dass ich schon den Zug um 8 genommen habe um nach Hause zu fahren.
Gestern Abend habe ich mit meiner Gastmutter dann erst mal noch alle Termine geblockt, die wir noch zusammen frei haben um wandern zu gehen oder mit dem Boot auf dem See zu Fischen und die Fische dann sofort auf der Insel zu grillen. Viel Zeit bleibt nicht mehr und erschreckenderweise war der Kalender schon ziemlich voll. Wenn man dann die letzten Termine nicht blockt, findet man hinterher überhaupt keine Zeit mehr, alles zu machen, was man sich vorgenommen hat!