Samstag, 30. Mai 2009

29.5. Wenn dir das Leben eine Zitrone schenkt, mach Limo draus!

Gestern Abend war ich nach dem Essen noch mit meiner Gastmutter in Hauterive, diesem superschönen Kloster hier in der Nähe, um mir die kurze Abendmesse anzugucken. Das ist auch was, was man mal gesehen habe sollte und meine Liste mit den zumachenden Sachen wird immer kleiner:D Nach einem Spaziergang um das Gelände da herum sind wir noch zu Sandra, Christines Schwester gefahren. Maxime, der Sohn hatte gestern Geburtstag und Christine hat am Nachmittag ihre Tasche dort vergessen. Die Fahrt durch die Felder war wunderschön, vor allem weil die Sonne auch noch untergegangen ist! Wir waren also in Torny und haben noch was getrunken und den typischen Kuchen aus dem Kanton Vaud gegessen: Gâteau de Vully. Danach gings etwas zu spät wieder nach Hause und schlafen.
Und schon ist wieder Freitag. Mein Schultag war nicht sonderlich aufregend. In den ersten beiden Stunden Kunst, mussten wir unsere 10 Bilder fertig haben. Ich habe bloß 6:D:D und nächste Woche müssen wir die dann vor der Klasse mit einer PPP und die Thematik erklären. Ich habe dann halt nur 6… auch egal^^ In Mathe habe ich in der letzten Reihe gegammelt und Philo bin ich mal wieder alles Mögliche gefragt worden und meine Antworten waren wie immer rar:D Danach wurde Englisch in die 5. Stunde vorgezogen und nach noch einer Stunde auf die Uhr starren hatte ich frei:):):) Ich habe mich beeilt zu Christines Arbeit zu gehen, Missio, und dann hat sie mich mit nach Hause genommen, so war ich zum Mittagessen auch da.
Auf dem Programm stand dann: Sirop de Sureau. Holunderblütensirup! Das kennt ihr fast jeder, ist super lecker und wird jetzt im Frühling gemacht. Man gibt halt etwas von dem Sirup in ein Glas und dann Wasser oder Sprudel drüber. Und weil ich das soooo lecker finde, habe ich sehr gut mitgeholfne und so nehme ich ein paar Flaschen nach Deutschland mit! Als erstes gings zu Fuß los, denn es mussten 1000 Blüten gefundne werden. Ja… nicht ein Stilmittel für eine Übertreibung…. Wirklich tausend. Das hat dann einen Marsch von zwei Stunden gemacht und Francois und ich waren mit vollen Tüten wieder zu Hause. Aber man kann auch nicht alle pflücken… nur die Blüten, die wirklich schon „reif“ sind und wenn die Sträucher an einer Straße sind, geht das auch nicht, wegen der Umweltverschmutzung! Also musste gesucht werden…. Aber es hat geklappt. Trotz meiner Überdosis Medikamente war ich ununterbrochen am niesen und heulen… aber naja.
Zuhause mussten dann hundert Zitronen in hälften geschnitten und ausgepresst werden und danach wurden aus den Schalen noch kleine Stücken geschnitten werden. Das war eine Arbeit… das habe alle ich gemacht. Zur gleichen Zeit hat Francois die Blüten sortiert und in einen riesigen Bottich gegeben. Außerdem musste Zucker in Wasser aufgelöst werden. Alles wurde dann mit Zitronensäurepulver aus der Apotheke in den großen Bottich gegeben und nun muss man das immer mal umrühren und nach 5 Tagen wird das ganze gesiebt und in Flaschen gepackt. Das alles hat den ganzen Nachmittag in Anspruch genommen und das Resultat sind nun ein halber Daumen (das Messer für die Zitronen war sehr scharf) und in ein paar Tagen hoffentlich 40 Liter Holunderblütensirup.
Der Abend war dann mit Besuch voll. Ich hatte eben Zeit unter die Dusche zu hüpfen, denn um halb sieben kam Christine wieder und die hat Noel mitgebracht, den Priester/Pfarrer/Heiligen Opi aus Fribourg, der in Paris arbeiten muss. Der ist mega cool und auch ein relativ wichtiger Mensch. Und wenn es Besuch zum Essen gibt, wird wie immer ein Tammtamm veranstaltet. Erst mal wurde sich draußen hingesetzt und als erstes kam der Aperitif. Hochprozentiges und Schinken und so Kleinzeugs. Dann kam die Vorspeise. Leberwurst (also irgendso ein gutes Zeug) mit Salat und Melone mit Schinken. Danach sollte eigentlich die Hauptspeise kommen, aber auf einmal hat Jessi geklingelt. Sie war mit ihrer Gastmutter gekommen um mir meine Reisetasche die ich ihr geliehen habe, zurück zu bringen. Der größte Zufall kam aber dann, denn unsere beiden Gastmütter kennen sich aus der Jugend! :D:D Also sind die noch geblieben… auf ein Glas Rotwein natürlich. Irgendwann klingelte es dann wieder und Christines Freundin ist gekommen: Milla aus Tschechien. Sie hatte Besuch von ihrer Patentochter und der Freundin aus Tschechien. Jessi und ihre Gastmutter sind dann gefahren. Naja… die beiden Mädchen waren dann so 19 und können kein Wort Französisch, aber Deutsch und Englisch. Also habe ich mich mit denen nett auf Deutsch unterhalten… Der Hauptgang folgte dann aber auch und die drei neuen Gäste haben auch mitgegessen. Es gab Minikartoffeln und Aiglifilet. Der nächste Gang waren Brombeeren mit Vanilleeis und danach noch einen Gâteau auf Vin Cuit. Ich wurde wieder mal mehr oder weniger gezwungen, Wein zu süppeln. Ich sage immer nein und so, aber dann hat sich Christien wieder aufgeregt, weil Wein ja zur Allgemeinbildung gehört und balblabla… Der Abend war gegen ein Uhr beendet und es war meag cool… so Menschen von überall her. Die eine der beiden Mädchen konnte super gut, ich würde sagen sogar perfekt Deutsch sprechen und die andere konnte super Klavier spielen. Die hat dann gleich auch ncoh mal was gespielt… so Beethoven und Chopin und so. War mega schön! Naja… ich bin dann auf jeden Fall todmüde ins Bett gefallen… Die Nächte dieser Woche waren eindeutig zu kurz!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Konzert 1 von 4

Ich stehe auf und was liegt da in der Küche… Ein dicker Briefumschlag den ich gestern wohl übersehen habe. Meine liebe Nachbarin hat mir ein neues Aufladekabel für den Fotoapparat geschickt! Total super!:):) Vielen, vielen Dank Susanne:)
In den ersten beiden Stunden Bio haben wir ein neues Thema angefangen: Das Herzkreislaufsystem. Das war total interessant und nächste Woche sezieren wir dann ein Herz. In Geschichte bin ich eingeschlafen und in Mathe gelesen. Danach bin ich gerannt und habe soeben meinen Bus bekommen und ich habe zuhause Mittag gegessen. Es war sehr gut und das Wetter ist auch wieder besser. Es ist praktisch perfekt: Blauer Himmel und nicht zu warm. Was will man mehr?!
Danach habe ich eine kleine Mittagspause gemacht und habe aber um zwei schon wieder den Bus genommen um wieder zur Schule zu fahren, um zu singen. Das erste „Konzert“! Es war der Aperitif von dem vierten Schuljahr, also dem Abgangsjahrgang. Heute war der letzte Schultag der Abiturienten und nächsten Freitag fangen die Abiklausuren an. Das ganze fand draußen statt, im Innenhof der Schule; ich würde es eher Schulpark nennen. Alle Schüler standen darum und wir mussten unsere drei Liedchen singen. Das war schon etwas peinlich, aber naja… bloß nicht die Leute anstarren.
Danach konnten wir auch wieder nach Hause und ich habe mich beeilt um den nächsten Bus zu bekommen. Während der Fahrt habe ich mich wieder nett unterhalten und dann war ich wieder in meinem geliebten zuhause und jetzt wird aufgeräumt weil morgen die Putzfrau kommt.

27. 5. Chor… was den Tag einfach wunderbar macht!

Die Technik ist echt nicht mein Ding… alle meine Sachen verrecken oder irgendwas stimmt nicht mit denen. Erst mein Fotoapparat, dann der von meiner Familie und jetzt mein Handy. Es ist so schrott, dass es auf einmal in der ersten Stunde losging… Mathe bei Rey! Peeeeeeeeeeinlich! Naja, kann man nichts ändern, aber der Tag war gerade dabei, „wunderbar“ zu beginnen. In Englisch wurde es nicht besser aber dann hatte ich ja glücklicherweise eine Freistunde. Ich habe mich heute Morgen ja echt blamiert und so wollte ich nicht wirklich danach zu meiner zweiten Matheklasse, auch mit Rey, gehen. In der Freistunde habe ich aber Fernando getroffen, meinen Leidensgenossen in langweiligen Mathestunde im zweiten Jahr und dann hab eich mich doch getraut Rey noch mal unter die Augen zu treten! Es war langweilig… aber mein Platz ganz hinten neben Fernando war gesichert… also ging es:D
Danach war Mittagspause und ich habe mit ein paar Leuten aus der Klasse gegessen… In Sport haben heute die Themen gewechselt und ja… dumm wie ich war habe ich mich am Anfang des Jahres, unwissend für Motta eingeschrieben. Das ist das Freibad in Fribourg. Ich hätte also Schwimmsachen mitnehmen, und zehntausend Stunden dahin latschen müssen… Aber ich hatte Glück. Ich habe mich ganz schnell vor dem Unterricht aus der Liste gestrichen und mich für Softball eingetragen! Echt Glück… denn so wurde der Sportunterricht ganz cool und bei dem Wetter sind wir auch drinnen geblieben. Nach einer Stunde Philo hatte ich Schluss, da die Anderen noch eine Prüfung in Bio hatten und ich mich gut davon machen konnte. Zwischen Schule und Chor war ich kurz in der Stadt und habe dann gelesen.
Der Chor war echt mein persönliches Highlight des Tages. Wir haben schon um 5 angefangen und bis 8 gesungen, also eine Stunde mehr als sonst, angesichts der nahe liegenden Konzerte. Es war nur genial. Alles hat geklappt und ich hätte Stunden weiter singen können. Einfach toll! Was für ein geniales Leben… ich möchte es nie wieder hergeben!

Dienstag, 26. Mai 2009

Wetterumschwung!

Gestern Abend war es immer noch so warm und die frischen Forellen waren echt das Beste zum Abendessen. Heute wollte ich dann alles besser machen als gestern… Also dünne Dreiviertelhose, T-Shirt ohne Jacke, etc…. Das war wohl falsch, denn schon als ich aus dem Haus gegangen bin sah es nicht sehr gut aus. Also hatte ich zwei Möglichkeiten… umdrehen, den Bus verpassen und Regenschirm und Jacke holen oder einfach so durchhalten und pünktlich kommen. Die Tatsache, dass ich in der Schweiz, im Land der Uhren, bin, hat mich dazu gebracht, mich für die zweite Möglichkeit zu entscheiden.
In meinen Stunden Mittagspause (während die anderen aus der Klasse wieder schon lernend im Unterricht saßen) war ich etwas shoppen und habe schöne Sandalen gefunden!:) Danach hatte ich noch Zeit und bei dem aufziehenden Regen habe ich beschlossen mal das Stadtbusnetz zu erkunden. Bis jetzt habe ich immer alles zu Fuß gemacht und heute bin ich dann mal in einen Bus gestiegen und bin gefahren. Der Bus ist doch wirklich dahin gefahren, wo ich es vermutet habe:D Jetzt kenne ich also auch das Busnetz:D Meine Mittagspause war dann noch sehr nett^^
Am Nachmittag hatte ich nur noch Pädagogik. Es war schon das zweite Mal das es die Referatdebatten gab. Ich war in der Woche wo die eingeteilt wurden nicht da und hätte beim letzten Mal eigentlich das machen müssen… aber irgendwie hatte ich davon nichts mit bekommen^^ Was macht die Lehrerin also heute mit mir??? Ja, genau.. sie drückt mir eine Extraarbeit auf. Ich muss jetzt in zwei Wochen 10 Minuten am Stück vor der Klasse labern und danach zehn Minuten mit ihr persönlich diskutieren. Das dümmste ist nur das ich bis zum Wochenende ein Thema wissen muss! Brrrrrg! Ich habe absolut keine Idee... also Hilfe ist immer herzlich willkommen! Wäre echt nett… Naja… das ganze Referat bzw diskutieren ist eine gute Übung für die DALF Prüfung die ja auch so ähnlich abläuft nur das ich 20 Minuten reden muss anstatt 10 und eine halbe Stunde Vorbereitungszeit anstatt zwei Wochen…
Jetzt ist es draußen grau, zwischendurch hat es auch gewittert…. Aber alles eindeutig angenehmer als die Hitze von den letzten Tagen!

Montag, 25. Mai 2009

Erschwitzen…

Die Hitze ist echt unaushaltbar! Schrecklich. Und bei so einem Wetter in der Schule! 35 Grad… Grrrrrr! Ich hasse das. Und heute Morgen gehe ich auch noch mit Jeans und Pulli aus dem Haus – durchgeknallt kann man sein!
Der Morgen verlief eigentlich ganz normal und gechillt. In meiner Freistunde war ich in der Bibliothek und habe gelernt und in Philo habe ich wie immer auf Durchzug gestellt. In der Mittagspause habe ich mit Jessi draußen gesessen… und im Schatten war es auch so heiß. Am Nachmittag hatte ich dann mein Relireferat. Ich hatte mega Nagst, da sich einfach nicht genug hatte und so… Gefordert waren 5-8 Minuten…. Nach einer Viertelstunde wurde ich gebeten ein bisschen schneller zu machen und nach zwanzig Minuten war ich fertig. Das auf Französisch….:) Fand ich ganz gut! Mein Lehrer war auch begeistert und hat mich bewertet wie alle anderen auch…. Und ich war mit einer 4,6 mehr als zufrieden! Voll toll!:)
Nach der Schule war ich noch in der Stadt, so dies und das besorgen und dann gings nach Hause. Es ist so heiß… schlimm! Deshalb habe ich den Nachmittag auch drinnen verbracht. Jetzt lege ich mich erst mal in dne Schatten in die Hängematte und lese…

Sonntag, 24. Mai 2009

24.5. Lac de la Gruyère

Heute wurde das Boot ins Wasser gesetzt.
Ich bin aber trotzdem wieder recht früh aufgestanden, da ich noch meine PPP machen musste und Christine dann noch mal meine Mappe für den Lehrer korrigiert hat. Freudigerweise habe ich festgestellt, das es nicht mals so viele Fehler gab… zumindest keine großen!:)
Um halb elf ging es dann los zum Boot. Dieses Mal war die ganze Familie mit! Der Motor musste an die Barke angebracht werden und so weiter. Irgendwann war es dann soweit und wir konnten losfahren. Die Sonne hat vom Himmel gebrannt. Wir sind zum Stamm des Angelclubs (Francois ist Präsident) gefahrne und haben dort unser Mittagessen gegrillt. Das war voll toll, so im Schatten, am Ufer des Sees… Genial. Irgendwann hat sich mein Gastbruder vom Acker gemacht, wir sind aber noch geblieben. Christine und ich sind noch schwimmen gewesen… einmal bis zur Vogelinsel und zurück… sehr angenehm das Wasser! Danach gings weiter mit dem Boot zum „Unique“, einem Café am Ufer. Dort haben wir einen Kaffee getrunken und meine Gasteltern haben noch Bekannte getroffen und es wurde palabert! Trotz der Antiallergietablette die ich genommen habe, bekam ich den Heuschnupfen deutlich zu spüren. Die ganze Zeit war ich am heulen und niesen… war end schrecklich! Das nächste Mal nehme ich wohl besser drei Tabletten:D
Danach sind wir wieder mit dem Boot losgefahren und haben den Elefantenkopf, der in große Felsen geformt ist! – Beeindruckend…. Und weiter gings in der Sonne mit dem Boot… Die Füße gechillt ins Wasser halten… Was will man mehr? Als nächstes haben wir an der Ogoz-Insel angehalten. Eine Insel, mit einer kleinen Kapelle. Wunderschön. Christien und ich waren noch mal schwimmen… im genialen Wasser! :) :)
Danach sind wir wieder zurück gefahren, und das Boot wieder angekettet. Wir haben am Ufer gepicknickt und ein kleines Feuer gemacht. Dort drauf haben wir die Nationalwurst, Cervela, gegrillt. Das ist wie Fleischwurst! Es war so richtig lustig, weil wir erst Stöcke suchen mussten für das Feuer, und dann lange Stöcke um die Würstchen aufzuspießen!
Das Wasser war spiegelglatt und wir warne noch mal schwimmen… total angenehm. Danach gings auch nach Hause da die Dämmerung schon eintraf! Es war wie ein perfekter Urlaubstag… das ist echt unglaublich… und vor allem meine Familie hier – was ein Glück ich doch noch gehabt habe…
Und nach so einem Tag fragt sich noch einer, warum ich nicht mehr nach Hause will!

23.5. Musikantenstadl in Fribourg

Einen ganzen Tag zu Hause… das war auch mal schön. Ich bin jedoch schon recht zeitig aufgestanden, da ich mein Reliexposé für Montag langsam mal anfangen sollte. Es geht um dieses Leichentuch von Jesus! Ich habe den ganzen Tag also bei super Wetter vorm PC gesessen und gearbeitet!! Naja… leider war ich gleichzeitig auch bei ICQ on und man kann sich denken was das gegeben hat. Ich bin also nicht sehr vorwärts gekommen… Zum Mittagessen kam Marie-Christien nach Hause, Francois war den ganzen Tag auf einer Versammlung. Es gab die frisch gefangenen Forellen von gestern – süüüüüüper!:D
Am Nachmittag habe ich noch den bei Christine sehr beliebten Butterkuchen gebacken! Ist auch gelungen! Danach gings weiter mit Reli!
Nach dem Abendessen haben wir also den Musikantenstadl geguckt. Die Musik war zwar echt inagreabel, aber dafür wurde echt viel über Fribourg gezeigt. Meine schöne Stadt, meine schöne Umgebung… die ganzen Leute da waren selbst in Dzaquillon und Bredzon… Und ganz verwunderlich… es kamen „Heimatgefühle“ auf. Es st wie, wenn zum Beispiel Witten im Fernsehen gezeigt würde… Also… es ist wirklich wie meine zweite Heimat geworden hier. Ich hoffe für euch alle, das ihr es gesehen habt und mich schön beneidet:D:D
Das Wetter hört echt nicht auf gut zu sein… wie toll doch alles ist!

Samstag, 23. Mai 2009

22.5. La Suisse profonde

Keine Ahnung wie man das auf Deutsch sagt, aber ich habe heute wirklich die irrtümlichste Schweiz erlebt. Wieder waren wir früh auf den Beinen und sind gegen neun Uhr losgefahren. Richtung Charmey. Vor uns waren viele Anhänger mit Kühen drin, alle werden jetzt hoch auf die Alm gebracht. Das Wetter war auch relativ gut, etwas schwül aber sonst relativ viel Sonne. Francois aht uns etwas weiter hinter Charmey an der Valsainte mitten im Nirgendwo raus gelassen und ist weiter zu seinem Bach gefahren um zu Angeln. Ich bin mit Marie-Christine wandern gewesen. Heute ging es nicht ganz so steil rauf wie beim letzten Mal, aber dafür mitten durch die Felder. Diese Blumenwiesen sind total genial und man ist wirklich weit ab der Zivilisation. Das Einzige was auf menschliches Leben hinweist, sind die Absperrungen für die Kühe. Es ging halt mitten durch die Kuhwiesen nd leider auch an Kühen vorbei. Zwischendurch war es dann etwas heikel als uns so ein komischer Bulle uns gefolgt ist. Die Landschaft war einfach unbeschreiblich. Matschige Pfade.. Kuhwiesen ohne Ausschilderung und über den Bächen her. Nach zwei Stunden waren wir dann an der Hauta-Chia, einer Alm wo wir uns mit Francois zum Mittagessen getroffen haben. Das ist so eine ganz urige Hütte und wir haben die typischen Makaronis vom Chalet gegessen – der Ausblick ist allerdings das Beste! Danach haben wir noch einen Blick in das Haus geworfen, wo es echt alle Tiere gibt die man auf einer Alm vermutet! Außerdem kann man da auch schlafen, unter anderem im Stroh! Ich hatte mir irgendwie so eine Art mit heugefüllte Matratze vorgestellt… aber nein, einfach so ein „Bettkasten“ mit Heu!!! Hilfe:D:D Das es so was noch gibt!
Danach waren wir dann noch am Chalet und haben den Rasen gemäht und was getrunken. Gegen fünf waren wir aber zu Hause und ich habe festgestellt, dass ich mir einen ordentlichen Sonnenbrand geholt habe!
Um halb sieben ging es für mich auch schon wieder los. Clémence, eine aus dem Chor, hat heute eine Party für den Chor gemacht, weil sie bald für zwei Monate nach Deutschland geht; also so eine Art Abschiedsparty! Adrien hat mich mal wieder mitgenommen, das ganze fand in Onnens statt, einem Kaff circa zehn Minuten von Matran. Es war ein gemütlicher Grillabend der zu späterer Stunde dann in einen gemütlichen Singabend überging! Das Wetter war echt toll und angenehm und alles in allem war es ein wunderbarer Abend mit dem Chor… Da sieht man mal wieder das man auch „Party machen“ kann, ohne sich komplett voll laufen zu lassen; wo mein Gastbruder natürlich überhaupt nicht zustimmen würde… der ist echt ein bisschen… mhhh.. naja… kein Kommentar:D

21.5. Erstkommunion

Heute war wieder ein Tag mit der Familie. Also mit der ganzen Familie mütterlicherseits! Es war die Erstkommunion von Amélie, einer Gastcousine und die Tochter vom Bruder von Marie-Christine, die Schwester von Pauline, Sévérine und Laura. Ich sollte da heute noch einmal mitkommen, weil es wahrscheinlich das letzte Mal war, das ich die Familie gesehen habe. Aber dafür ging es auch schon um halb neun los, da um viertel nach neun die Messe war. Das ganze fand in Chattonaye statt, ein Dorf weiter als Torny, wo Marie-Christine geboren ist. Erst gingen die ganzen Kinder in ihren schönen „Kostümen“ mit dem Dorforchster in einer Prozession zur Kirche. Die Kirche war voll und die Messe angenehm und für eine Erstkommunion auch relativ kurz. Gesungen hat der Dorfchor. Da sieht man mal wieder, wie musikalisch die Leute hier alle sind. Jedes noch so kleine Dorf hat ein Orchester und einen Chor! Genial! Musik nimmt hier in dieser Kultur echt einen gewaltigen Platz ein!
Nach der Messe gab es einen Apéro. Das Wetter war wieder mal wunderbar heiß… brr! Nachdem wir da dann was getrunken haben, ging es nach Chénens zum Mittagessen. Gegen zwölf wurden erst mal die ganzen Bilder gemacht und danach den ganzen Nachmittag lang gegessen: Aiglifilet mit Salzkartoffeln, Salat, Roastbeef mit Pommes, Eis mit Erdbeeren, Kaffee mit Bricelets! Um vier war das Ganze dann auch beendet!:D Wie immer saß ich mit den anderen jungen Leuten zusammen und es war ein angenehmer Tag. Danach ging es noch nach Torny, zu Marie-Christines Bruder nach Hause. Das ist ein Bauernhof mit Kühen und allem und da ist meine Gastmutter auch aufgewachsen! Es wurde noch was getrunken und vorm Abendessen sind wir aber noch nach Hause gefahren und haben dort selber noch eine Kleinigkeit gemacht.
Danach wurde ich von meinen Gasteltern mehr oder weniger „gezwungen“ bei Oma anzurufen. Samstagabend ist her in Firbourg nämlich der Musikantenstadl und da wird mega der Wirbel drum gemacht. Der wird auch im Fernsehen übertragen; unter anderem im Ersten! Also, guckt Samstagabend um viertel nach acht alle schön den Musikantenstadl. Da wird dann auch viel aus der Region gezeigt, wo ich grade Lebe. Dazu kommt das da wohl welche in dme besagtem Volkskostümrumlaufen und auch etwas von der Käseproduktion des Gruyères gezeigt wird… und und und…. Also, alle schön ARD einschalten:D Aus diesem Grund habe ich dann auch Oma angerufen, da das ja sehr in ihren Musikgeschmack passt:D Gefreut hat sie sich aber auch so sehr doll und ich glaube ihr (Susanne zb:D:D) wisst schon das ich angerufen habe, bevor ich dazu komme den Post hier online zu stellen!

20.5. Äthiopischer Marathon!

Das Wetter wird immer genialer! Blauer Himmel und Sonne… einfach genial; auch für die Laune! Dazu kommt das meine Schule ja echt genial ist und ich in meinen vielen „Freistunden“ dann immer schön gechillt im Gras liege, also im „Schulpark“. So auch heute!:) Im Sportunterricht waren wir heute auch wieder draußen und haben Flagfootball gemacht. Erst zu diesem Rasenplatz rennen und danach wieder zurück rennen. Die Mittagshitze war echt unerträglich, aber das Spiel hat Spaß gemacht! In meinen beiden Lieblingsstunden Philo und Bio (:D) war dann eher gammeln angesagt! Nach dem Unterricht hätte ich eigentlich mal mein Reliexposé für Montag beginnen müssen, aber wenn man das Internet zur Verfügung hat und sich bei ICQ2go einloggen kann, hat man eindeutig was Besseres zu tun. Danach hatte ich dann Chor und immer noch war es so furchtbar heiß! Darauf bin ich mit Sannamari und Karl (im Chor singende ATS von YFU) zu einem Abendessen von YFU gegangen. Das war in einem äthiopischen Restaurant und für alle ATS und Stuff der Region Freiburg! So große Lust hatte ich eigentlich nicht, aber bin trotzdem hingegangen. Das Essen wurde als „Marathon“ bezeichnet und war echt was Besonderes. Es wurde aus einem Riesenteller in der Tischmitte mit den Fingern gegessen. Man musste immer so ein Stück crepesähnlcihen Fladen abreißen und dann das Essen damit aufnehmen. Es gab die durchgeknalltesten Sachen unter anderem auch Tartar, also dieses rohe Fleisch. Und halt noch irgendwelche Pasten, Fleischdinger, Eier und blablabla! Es war sehr gut.
Als ich am späten Abend endlich zu Hause war, war ich end fertig. Den ganzen Tag über war ich nicht da, dann noch Sport mit Heuschnupfen und ich musste die ganzen Taschen mit mir herumschleppen. Mit der Hitze war dann alles vorbei:D Nene… echt ein genialer Tag, aber nun bin ich froh endlich schlafen zu können!

Dienstag, 19. Mai 2009

Sommer, Sonne, Sonnenschein!

Wie toll die Laune doch ist, wenn man morgens aufwacht und schon tiefblauen Himmel sieht!:) Der Schulmorgen war ganz nett und okay! Meine verlängerte Mittagspause war dann allerdings das Beste überhaupt. Ich bin runter in die Unterstadt gegangen, ans Ufer der Saane. Das ist wie ein kleines Naherholungsgebiet – mgea idyllisch und still und überhaupt…! Ich habe mich dann also schön ans Ufer in den Rasen, mitten in der Sonne, gelegt – einfach toll. Auf dem Rückweg von ganz nach unten nach ganz oben zum Collège, bin ich noch Leuten aus meiner Klasse über den Weg gelaufen und wir haben noch etwa draußen rum gesessen, bevor wir zu Psychologie gegangen sind. Psychologie ist immer mega toll und grade reden wir über den Stress. Also woher er kommt, was man dagegen machen kann und welchen Konsequenzen er hat! Alles echt interessant, nur der Lehrer macht mir Angst, weil wenn der einen anguckt, denkt man gleich der analysiert die Komplette Gedanken die grade im Kopf rumschwirren:D Trotzdem schade, dass ich Psychologie nicht in Deutschland weiter machen kann…
Jetzt noch einen Schultag und schon habe ich wieder ein angenehmes langes Wochenende:)

Montag, 18. Mai 2009

Meet and Greet mit Hansjörg Schneider

Montag! Bääääääh! In der ersten Stunde Physik habe ich mich hauptsächlich mit Geschichte beschäftigt, denn in der zweiten Stunde hatte ich eine Prüfung über den zweiten Weltkrieg. Ich hatte echt schon etwas gelernt am Wochenende und fühlte mcih recht sicher. Es waren aber nur zwei Fragen, die leider sehr offen waren. Ich konnte schreiben, schreiben und schreiben und für die zweite Aufgabe blieben mir dann leider nur noch 10Minuten über. Mist! Vor allem lag die Schwierigkeit auch darin die Texte zu strukturieren und trotzdem in der Zeit fertig zu werden… Ich habe einfach was runter geschrieben und mit vier Seiten in 45 Minuten bin ich relativ zufrieden…
Danach hatten wir ein Zusammentreffen mit einem der berühmtesten Schweizer Autors: Hansjörg Schneider! Meine Klasse hat von dem ein Buch gelesen und heute kam halt das Treffen, wo Fragen jeglicher Art gestellt wurden. Mittags war ich wieder mit Jessi und in einer zweiten Stunde Mittagspause haben wir noch im Compiraum rumgegammelt.
Ein ganz netter Schultag, aber Wochenende ist eindeutig besser!:D

17. Mai: Les Marindes… Wie Heidi beim Almöi!

Heute Morgen sind wir dann gemütlich aufgestanden und das Wetter war wieder mega toll. Alica ist um 11 gefahren und meine Gasteltern wurden von den Bergen gerufen. Meine Gasteltern sind ja immer bestrebt mir noch mehr von Fribourg zu zeigen und also bin ich auch heute mitgefahren. Mir wurde eine Wanderung zu einer Alm angesagt… Zwei Stunden hoch und zwei Stunden runter… Es wurde sich also vorbereitet und es ging sofort los. Um zwanzig vor zwölf waren wir mitten in den Bergen, auf tausend Metern und das Wetter war immer noch toll. Es wurde losmarschiert und es war relativ flach und es gab noch einen Weg und alles... ich dachte mir schon... hach was für ein toller Sonntagsspaziergang. Das ganze ist ein Naturpark, also alles geschützt und so. Die Blumenwiese rechts und links sahen einfach nur toll aus und ich habe mich wie im Urlaub gefühlt – total toll! Und das Highlight: Enzian! Blau, blau, blau blüht der Enzian… Und es war blau – total toll! So viele blaue Blumen! Mega schön! Ich weiß nicht wann ich das das letzte Mal gesehen habe.
Irgendwann hörte der gespurte Weg auf und es ging rechts hoch, mitten in die Pampas! Uhhhhh! Immer hoch, immer mitten durch die Wildnis, mitten durch die Blumen, mitten durch das Paradies auf Erden. (Waren das jetzt eine Akkumulation und eine Klimax gleichzeitig?:D) Auf einmal rechts: ein Murmeltier! Total nah!! Voll genial… Es ging also weiter den Berg hoch. Als nächstes haben wir viele Gämse gesehen. Immer wieder und oft am Wegrand! Voll genial. Es wurde weiter gelaufen und zwischendurch mal eine kleine Pause gemacht! Da war auch noch ein Bach und das Wasser war so klar… voll toll! Und dazu auch noch lecker… mega toll! Das nächste Tier war etwas angsteinschreckender. Ich war circa 200 Meter vor den andern beiden und auf einmal schlängelt ein schwarzes Etwas vor mir her. Ihhhh! Eine Schlange. Das ist selten das man die sieht und vor allem im Schnee. Ja, Schnee war auch noch reichlich da und man ist teilweise etwas eingesackt! Naja, zum Glück wurde mir erst später gesagt, das diese Schlangen giftig sind; aber die ja immer so einen speziellen schwarzen Stein mithaben, um das Gift auszusaugen! Es ging immer weiter rauf und die Luft wurde erstaunlich dünn! Es ging also etwas langsamer vorwärts und nach zweieinhalb Stunden waren wir endlich oben, an der Hütte, namens Marindes. Der Himmel hat sich etwas zugezogen und Leute, die wir auf dem Weg getroffen haben, haben gesagt, dass für den Nachmittag Gewitter angekündigt sind. Das kann in den Bergen ja schon gefährlich sein. Wir waren also nach dem reichlich beschwerlichen Weg (ich würde es als Kletterparcours bezeichnen) endlich oben und haben uns vor die noch geschlossene Alm gesetzt und gepicknickt! Mega schön. Leider konnten wir das alles nicht so genießen, da wir nachher direkt wieder runter gerannt sind und den Rückweg in eineinhalb Stunden gemacht haben. Wieder durch den Bach durch, wieder an den ganzen Tieren vorbei… toll! Es war so ein genialer tag…und vor allem der Enzian hat mich beeindruckt! Fotos habe ich zum Glück noch Einige machen können. Von meinem Fotoapparat habe ich ja das Ladekabel verbummelt und den Fotoapparat meiner Gastfamilie in Venedig zerstört! Ich war schlau noch ein bisschen Akku, auf meinem Apparat zu sparen… also hat der heute noch ein paar Fotos ausgespuckt! Als wir zurück am Auto waren, kamen die ersten Tropfen runter. Wir sind noch in einem Café was trinken gewesne und dann gemütlich nach Hause gefahren. Sobald wir die Tür geschlossen haben, fing es an zu schütten und zu gewittern! Wir haben echt Glück gehabt…
Ein schöner, super Sonntag in der Schweiz. Richtig typisch wie man es sich vorstellt; ich kam mir mal wieder vor, als wäre ich im Urlaub! Und da soll sich noch mal einer fragen, wieso ich nicht mehr nach Deutschland zurück will…

16. Mai: Im Dunkeln sieht alles irgendwie anders aus…

Uhhh was war es für ein genialer Tag. Ich bin eigentlich die ganze Zeit am Haus geblieben, etwas im Graten geholfen, mich in die Hängematte gelegt und einfach nur das Wetter, die Lust und die Landschaft genossen. Da fühlt man sich schon wie in den Ferien! Genial… solche Momente will man am liebsten nie vergessen. Abends bin ich dann in die Stadt gefahrne und habe mich mit Alica getroffen. Wir hatten einen schönen Abend und waren irgendwie ein bisschen überall in Fribourg! Es war warm… die Leute waren alle auf der Straße… mega toll. Wir haben kurzfristig entscheiden, dass Alica bei mir übernachtet und haben irgendwann einen Stadtbus bis Villars-sur-Glâne genommen. Ich dachte immer ich kenne den Weg… aber irgendwie sind wir zu früh ausgestiegen und naja, wir haben festgestellt, dass es in der Nacht alles anders aussieht. Wir sind also umhergeirrt und irgendwann, nach langem latschen haben wir die Lichter von Matran gesehen! Juhuu… und dann waren wir auch da! Geschafft….
Geschlafen wurde noch lange nicht… aber da merkt man, das kurzfristige Entscheidungen immer die Besten sind und meine Gastfamilie einfach nur genial… Ich kann einfach mal jemanden mitbringen und alles… Mega toll!

Freitag, 15. Mai 2009

Wochenende:)

Bon anniversaire Miriam:) Hoffentlich feierst du schön und meine Karte ist rechtzeitig angekommen;-)

Grrrr… Regen! Der Himmel sieht so grau aus, man hat das Gefühl das es gleich losschneit!:D Naja… bei dem Wetter wird mein Freitag schön eingeweiht und er erfüllt seinen Zweck!:) Erst ging es wieder mit einer Doppelstunde Kunst los. Ich habe irgendwie nichts gemacht und habe viel zu wenige Bilder – aber ist mir egal! Dann noch Mathe und Philo und Mittagspause. Ich war mit Stéph, Elé und Laeti in der Caféteria essen und danach hatte ich noch Englisch und Mathe! Der Tag ist eigentlich relativ schnell rum gegangen und nun ist Wochenende:)

Donnerstag, 14. Mai 2009

Freitag in meinen Händen!

Zwei Stunden Bio.. horror! Dieser Lehrer ist echt durchgeknallt. Die ganze Zeit fragt der mich Sachen, aber der weiß genau das ich keine Ahnung von den ganzen Sachen habe! Dummi! Ich bin dann immer schön am raten! In Geschichte haben wir wieder Cartoons über die Nazis und die Deutschen im Allgemeinen geguckt und ich bin zwischendurch eingeschlafen! Ehrlich!! Mist… das ist mir sonst nie passiert, aber irgendwie konnte ich da nichts gegen machen! Schrecklich! Am Nachmittag hatte ich dann früh au und bin nach Hause gefahren. Von dort aus habe ich mich gleich aufgemacht… eine kleine Runde zu Fuß zum Matran Centre. Eine knappe Dreiviertelstunde und ich war da. Ein bisschen überlegt, und mein Souvenir an die Schweiz war gekauft! Freitag in meinen Händen! Uhhhhhh:) Mega toll. Auf dem Rückweg bin ich an der Glâne entlang gegangen – sehr idyllisch und schön. Zu hause angekommen hat meine Gastmutter grade Ordnung im ganzen Haus gemacht, war mega lustig und es sind so viele Sachen die weg kommen… da fragt man sich wo die vorher alle waren!:D
Heut Abend gibt es gute Schweizer Rösti zum essen… mal sehen wie es wird!

13.5. Auf der Suche nach Freitag

Erste Stunde Mathe… Oh wie ätzend. Mit Englisch gings gleich weiter. Wir mussten irgendwie die erste Szene von unserem neuen Theaterstück lesen und dann dazu Fragen beantworten… Es war schon schwer da was hinzuschreiben ohne die Handlung zu kennen:D
Danach Pause und wieder Mathe… labern! Am Nachmittag hatte ich Sport und heute habe ich Softball gemacht. Dazu sind wir erst mal zu einem Rasenplatz gegangen und dann haben wir gespielt. Irgendwie kennen die Schüler hier von jedem Spiel und von jeder Sportart die Regeln! Gut das ich Softball schon mal in Deutschland gemacht habe. Zum Glück habe ich den Ball also auch mal zwischendurch getroffen!:D Danach kam wie immer der Doppelhorror: Philo und Bio. Philo war mega schrecklich aber in Bio habe ich mich nett mit Cederic beschäftigt… Galgenmännchen auf Deutsch:D Das war schon besser als das ganze Gelaber über Mitochondries oder so! Nach der Schule habe ich noch etwas gegammelt, nach Freitag gesucht (bin aber nicht sonderlich fündig geworden) und dann war auch schon Chor. Singen macht gleich schon wieder gute Laune aber irgendwie macht mich dieses schwüle Wetter so müde, dass ich schon den Zug um 8 genommen habe um nach Hause zu fahren.
Gestern Abend habe ich mit meiner Gastmutter dann erst mal noch alle Termine geblockt, die wir noch zusammen frei haben um wandern zu gehen oder mit dem Boot auf dem See zu Fischen und die Fische dann sofort auf der Insel zu grillen. Viel Zeit bleibt nicht mehr und erschreckenderweise war der Kalender schon ziemlich voll. Wenn man dann die letzten Termine nicht blockt, findet man hinterher überhaupt keine Zeit mehr, alles zu machen, was man sich vorgenommen hat!

Dienstag, 12. Mai 2009

Forellen zum Abendessen

Jetzt wird es echt sommerlich. Morgens um sechs Uhr werde ich immer schon wach, weil es hell ist. Heute konnte ich mich dann noch mal eineinhalb Stunden umdrehen! Da steht man schon gleich viel gechillter auf. Heute Morgen vor der Schule habe ich dann erst mal mega viel über Drogenhandel und die Folgen davon erfahren. Als erste Stunde hatte ich dann wieder Mathe mit der zweiten Klasse und wie immer saß ich hinten mit Fernando und habe mich gelangweilt. Er hat mega Glück, da er das Generalabonnement hat. Nach Mathe ist er also „mal eben“ nach Zürich gefahrne um sich eine Sonnenbrille zu kaufen und war nachmittags aber schon wieder in der Schule. Voll toll wenn man einfach so in der Schweiz rum fahren kann. Wenn ich reisen will, muss ich gleich drei Mal nachdenken!
Am Nachmittag hätte ich eigentlich iwas für Päda vorbereiten müssen. Hab eich aber irgendwie verpeilt und hatte deshalb die ganze Stunde lang Angst… aber alles ist gut gegangen:D:D
Heute ist dann auch noch die Mail für den Beginn der Registration für das YES gekommen. Jetzt muss ich mir also Gedanken machen, welche Workshops ich machen möchte und mich eventuell auch noch mit den anderen Leuten von YFU besprechen! Mehr über meine Abreise weiß ich noch nicht, aber ich fahre höchstwahrscheinlich mit dem Nachtzug, also kann ich wieder so viel Gepäck mitnehmen wie ich will – sehr genial!:D

Montag, 11. Mai 2009

Langsam fallen mir keine Überschriften mehr ein!

Montage sind immer schlimm… und dieser Montag auch! Das frühe Aufstehen ist echt mega blöde… aber das Wetter dafür toll. Jetzt mähen die ganzen Bauern schon zum ersten Mal das Gras… Heute Nacht hatte ich erst Mal einen Albtraum: Monsieur Rey ist zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass ich nicht mehr seien Stunden schwänzen darf, sonst geht er sofort zum Vorsteher! Uhhhhhh da hatte ich erst mal total Angst... aber in der ersten Stunde Physik ist noch mal alles gut gegangen:D Geschichte danach war auch etwas komisch da der Lehrer uns alte Zeichentrickfilme gezeigt hat, di sich entweder über die Nazis lustig gemacht habe oder total übertriebene Propaganda waren. Die ganze Klasse hat da mega drüber gelacht, aber als Deutsche fühlt man sich da schon etwas komisch und doch eher betroffen. Ich könnte mich da nie drüber lustig machen und auch nicht einfach mal so eine „lustige“ Sequenz nachmachen und einfach mal so meinen Arm heben ohne einfach mal so ein schlechtes Gefühl zu haben… Englisch war echt gammel und Philo auch… arghhhhhh – Langeweile. Mittags war ich mit Jessi erst essen und dann noch in der Stadt. Das Wetter ist aber irgendwie sehr drückend und es sieht nach Gewitter aus. Am Nachmittag in Reli haben wir nun das Thema Christentum angefangen und als Einstieg haben wir einen Test bekommen, was wir so schon wissen. Erstaunlicherweise ist mein Allgemeinwissen über meine Religion doch relativ groß und teilweise größer als das von den anderen, die hier im katholischen Fribourg aufgewachsen sind, wo Kirche echt eine große Rolle spielt. Beim Beruf von Jesus und dem Alter seiner Kreuzigung hörte es aber auch auf!:D
Nach der Schule war ich noch mit Eléonore in der Stadt und noch bei der Post.
Ansonsten war es ein ganz normaler Montag – Alltag halt!

Sonntag, 10. Mai 2009

10.5. Abschied nehmen zum Ersten

Trotz der Nacht gings um sieben Uhr wieder auf die Beine und um acht war die erste Session. Es ging ums Koffer packen. Und wieder ging die Moral nach unten. Das macht alles so traurig, wenn man immer wieder hört, dass man nur noch 46 Tage in der Schweiz hat! Naja… irgendwann war das auch vorbei und wir mussten etwas putzen. Die letzte Session war mit den neuen Austauschschülern zusammen und wir Deutsche mussten mit den Austauschschülern die nächstes Jahr nach Deutschland gehen, reden. Das war nicht wirklich effektiv, aber eine gechillte Session, ohne das man immer hört, „und, wie hast du dich dabei gefühlt“ oder „was haben wir jetzt daraus gelernt“. Und dann… kam die letzte Sache bei YFU in der Schwiz. Die Abscheidzeremonie. Arggggggh! Ich hasse Abschiede. Jeder hatte gestern eine Flagge, entweder rot oder weiß, bekommen und einen Namen zugeteilt, für denen wir etwas darauf schreiben sollten. Erst haben wir mit den kleinen Fähnchen eine große Schweizflagge zusammen gestellt und somit ein letztes Gruppenfoto gemacht. Danach wurden die Fähnchen übergeben. Ich hatte eine für Ann aus Estland und habe eine von der netten Roosa aus Finnland bekommen. Sehr süß. Nach einem letzten, leicht gefährlichen „Group Hug“ war auch alles vorbei. Wir haben uns noch ein Lunch Paket abgeholt und sind um halb 2 Richtung nach Hause gefahren. Die Europäischen Austauschschüler sehe ich ja alle noch mal beim YES, aber die anderen habe ich jetzt wohl zum letzten Mal gesehen. Wir sind also nach Hause gefahren und jetzt sind wir da und wieder alleine…:( Fotos habe ich leider keine, so ohne Fotoapparat… ich werde dann wohl alle zusammen suchen müssen, das kann aber auch dauern… wie immer:D

9.5. „Pre Return Seminar“ in Lenk

Morgens ging es schon relativ früh los. Nach einem Frühstück hat uns, der an diesem Wochenende echt sehr angenehme Gastbruder, zum Bahnhof gefahren. Erst mal mussten dann wieder die Tickets gekauft werden. Ich finde es etwas blöde wieder fünfzig Franken auszugeben, um bloß eine Nacht zu bleiben… aber naja! Um kurz nach zehn war unser erster Zug nach Bern. Wir haben wieder alle anderen Austauschschüler wieder getroffen –sehr cool – aber auch die Leute kennen gelernt, die im Sommer aus der Schweiz für ein Jahr weg gehen. Das Vorbereitungsseminar war für die zur gleichen Zeit, am gleichen Ort. In Bern kam es zum großen Weidersehen mit Sotera und Evaldas! Sehr toll. Es ging weitermit dem Zug nach Spiez und in ein Kaff namens Zweisimmen. Dort ging es in den Golden Pass Express bis nach Lenk, wo wir von einem Bus abgeholt wurden – was für eine Reise!! Nach einem Check-in und dem Bezug der Zwanzigerzimmer, ging es zur Anfangsansprache und danach sofort in die Sessiongroups. Diese Gruppen war wie die beim Skicamp und beim Camp im Herbst, also war ich wieder mit Alica, Jessi, Karl, Sannamari und David. Das Wetter war voll toll und deshalb haben wir uns mitten auf die Wiese gesetzt – voll toll. Die Landschaft ist dort auch total schweizerisch, hohe, noch verschneite Berge und grüne Wiesen mit Kühen! Suuuuper! Wir haben wieder gelabert… also über alles, was wir jetzt schon in der Schweiz gemacht haben und so weiter, blablabla! Irgendwann fing es an zu nieseln und nach einer Kaffeepause mussten wir drinnen weiter machen. Es ging darum, was wir alles so erreicht haben, ob wir alle unsere Ziele wahr gemacht haben und wie wir uns jetzt vor einem Jahr gefühlt haben. Dann gab es Abendessen und danach hatten wir noch eine Session die „Tschüss sagen“ hieß. Demnach wurde die Moral dann auch nach unten gedrückt! Als wir endlich fertig waren, haben sich alle Austauschschüler noch mal getroffne um einen „Hug-Circle“ zu machen. Das war mega lustig, aber auch so traurig.
Das Abendprogramm war sehr verschieden. Alle 200 Jugendlichen haben sich vermischt, also Austauschschüler und zukünftige Austauschschüler. Einmal gab es dann einen Salsakurs und ein Improtheater und dann noch eine Disko. Außerdem waren alle Leute überall und haben gelabert und alles. Ansonsten hatten auch welche ihre Gitarren mitgenommen und saßen draußen. Ich habe von allem mehr oder weniger profitiert! Alles war toll und ich habe viel geredet, Dieses Mal war sogar Alkohol erlaubt und es gab ein Open End. Was will man mehr?!

8.5. Versteckspiel

Uhhhh… was war das für ein ätzender Schultag… Da guckt man alle geschätzten zehn Minuten auf die Uhr, aber es sind doch wieder nur zwei vergangen… so ging es irgendwie in jeder Schulstunde – alles war einfach nur ätzend und ich hab nirgendswo was gemacht. Gammeltag. Auch das Wetter schwingt etwas um und es ist grau! Das Beste war aber noch, das ich echt früh Schluss hatte und nach dem ich etwas verstecken gespielt habe, hab eich es geschafft aus der Schule zu kommen. Zuhause angekommen habe ich für meine Gastmutter einen Kuchen gebacken. Seit zwei Wochen redet sie von einem Kuchen, den sie alles junges Au-pair in Hamburg immer gegessen hat. Sie hat ihn nur beschrieben und erst habe ich auf einen Bienenstich getippt, aber nach einigen erfolgreichen Recherchen im Internet hat sie sich erinnert, dass es der Butterkuchen war. Den habe ich dann für sie gebacken und jetzt riecht es im ganzen Haus gut!:D Er ist mir auch wirklich recht gut gelungen:)
Um fünf kam dann Jessi, die andere Deutsche, zu mir. Wir waren ein bisschen am Bach spazieren und haben gegammelt. Zum Abendessen gab es dann mal wieder Crèpes und der Abend ist noch ganz nett ausgeklungen… Zum Geldsparen sind wir zu hause geblieben:)

Donnerstag, 7. Mai 2009

Chilltag

Ja… dieser Tag zeigt mal wieder wie gechillt das Leben hier ist. Einfach genial. Man wacht morgens früh auf und hat gleich gute Laune, wenn man rausguckt und das Wetter sieht! Ich glaube da würde jeder gerne mit mir tauschen! Ich habe nicht wirklich viel gemacht… nur vier Stunden in der Schule abgegangen und dann nach Hause gefahren… Mit der Familie zu Mittag gegessen und jippie… nichts gemacht! Das ist ein Leben…

6.5. Sonnenstrahlen genießen

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Wetter hier immer gut ist, was für meine Stimmung echt praktisch ist! Der Schultag war wie immer – Mittwoch halt. Irgendwie habe ich es aber überstanden. In den Freistunden war ich im Internet und habe mir auf Facebook sämtliche Fotos von Venedig angeguckt, die von den ganzen Leuten gemacht wurden! (Jaja… braucht nicht mehr zu fragen, irgendwann bekommt ihr noch Fotos von mir zu sehen in diesem Möchtegerndirndl… oder schafft euch einfach Facebook an – wie ihr wollt!) Sehr schöne Erinnerungen! Mittags saß ich mit Stéphanie und Delphine gechillt im Schulhof rum! Nach der Schule hatte ich dann ja wieder Chor, was echt toll war, da einige von meinen Lieblingsliedern gesungen worden… (Lulu:D El Café, el café… :D)! Jetzt freue ich mich schon auf die Konzerte im Juni, jedoch merke ich bei allem, dass das Ende immer näher kommt! Noch 51 Tage und dann werde ich aus dem ganzen hier herausgerissen! Das ist so schrecklich. Alles wird zählbar… die letzten Chorproben, die letzten Psychostunden – alles…. Und das ist so schlimm! Nach dem Chor mal wieder was trinken… dieses Mal aber auch draußen, denn es bleibt ja schon erstaunlich lang hell und warm! Wunderbar das Leben hier!

5.5. Familientreffen

Uhhh… Wiederschulbeginn ist immer öde… und an einem Dienstag ist es wahrhaftig noch öder – am man kann ja nicht immer zu hause bleiben! Zu Mittag habe ich heute mit JEssi gegessen und war dann nach einer langweiligen Doppelstunde Psychologie auch noch mit ihr bummeln. Das Wetter war wieder richtig perfekt: Sonne, blauer Himmel und nicht zu heiß. Um fünf habe ich mich dann mit meiner Großcousine, also der Cousine von Papa getroffen. Sie wohnt in Zürich und arbeitet als Lehrerin am Collège in Payerne, also echt in der Nähe. Heute haben wir es endlich mal geschafft uns zu sehen. Wir waren in der Sonne einen Kaffee trinken und haben uns nett unterhalten. Um halb acht bin ich dann auch nach Matran aufgebrochen, wo meine Familie natürlich schon gegessne hat. Jedoch wurde für mich noch extra eine heute gefangene Forelle gebraten – sehr lecker!
Morgen ist wieder Chor! Yeah!:) Venedig vermisse ich immer noch!

Montag, 4. Mai 2009

Nachwirkungen

Das Resultat war gestern Abend, als ich nach Hause gekommen bin, das ich echt krank war. Den ganzen Tag habe ich mich schon, wie Patti sagen würde wie „Ausgekotzt und hingeschissen“ gefühlt. So hat mir sogar meine Gastmutter vorgeschlagen, dass ich heute ruhig zu Hause bleiben kann… Das habe ich auch gemacht du erst mal ordentlich Schlaf nachgeholt. Ich bin zwar immer noch am Husten, Niesen und am Halsschmerzen haben (gestern waren es auch noch Kopfschmerzen), aber sonst ist alles ganz gut! Bei einem Blick auf Facebook ist mir aufgefallen, das die Hälfte der Leute im Chor auch nicht in der Schule waren. So konnte ich also in Ruhe auspacken, gestresst den Blog schreiben und die vielen Fotos begutachten. Mir bleiben jedenfalls so viele tolle Erinnerungen im Kopf – echt unglaublich diese Woche!

Hé Lulu:D:D C’est vrm incroyable si tu lis tout ca…. Rien d’autre à faire ? Ben… j’ai vachement aimé la dernière semaine et on se voit mercredi ! Ah ouai… et j’ai decidé que je veux apprendre ma chanson préférée :D :D Tu sais laquelle…

3.5. Die beste Woche des Jahres!

Um 11 Uhr ist unser Bus losgefahren. Vorher konnten wir machen was wir wollten. Erst mal habe ich ausgeschlafen und danach war ich noch mit Adrien und Charles einkaufen und ich habe festgestellt… das man am nächsten Morgen Einiges bereut! (Keine weiteren Ausführung meines gesundheitlichen Zustandes)
Um 11 gings also nach Venezia Mestre und von dort aus mit dem Zug nach Milan, wo wir während einer Stunde Aufenthalt durch die heißen Stadt gelaufen sind. Der nächste Zug ging sofort bis Lausanne und alles was ich weiß, ist, dass ich keine Minute geschlafen habe. Im Zug von Lausanne Fribourg wurde etwas AbschlussSingSang gemacht und noch eine Abschlussrede einer genialen Woche gehalten. Am Bahnhof angekommen hatte keiner Lust zu gehen… alle hatten eine so tolle Woche verbracht und nach ein bisschen SingSang fing die große Abschiedszene an. Küsschen links, rechts links… Küsschen links, rechts, links… blablabla… Ich hatte überhaupt keine Lust zu fahren… es war so toll… es war die beste Woche des ganzen Jahres, einfach unbeschreiblich! Der Chor ist hier zum Mittelpunkt meines Lebens gewordne und ich möchte diesen Teil am liebsten niemals wieder hergeben. Irgendwann war es aber vorbei und ich habe mit Adrien den Bus nach Matran genommen.
Es war eine perfekte Woche und jetzt suche ich grade die Fotos die Von mir im Dzaquillon existieren zusammen und versprochen, dann stelle ich diese auch online! Lacht euch bloß kaputt… aber das ist für mich jetzt auch nicht mehr peinlich… es ist meine neue Kultur!

02.5. Das Gefühl einer Schweizer Bäuerin!

Der letzte Tag in Italien ist gekommen… und um 9h30 hatten wir schon unseren zweiten Wettbewerb, der Folklorische Teil. Wir sind also alle in unseren Bredzons und Dzaquillons zum Palaturismo gelaufen und waren als erstes dran. Auf Grund der Startreihenfolge und der frühen Uhrzeit hatten wir leider nicht wirklich ein Publikum, aber es hat doch schon alles ganz gut geklappt! Danach haben wir uns wieder die anderen angeguckt, einiges war sehr gut… anderes hat mir überhaupt nicht gefallen! Nach einem schnellen Gruppenfoto sind wir zurück zum Hotel gegangen um uns umzuziehen. Daraufhin gings wieder zusammen Essen. Nach dem Essen hat sich die Gruppe aufgelöst… einige sind schwimmen gegangen, was man bei dem genialen Wetter gut verstehen konnte, andere penne und andere wiederum sind sitzen geblieben und haben was getrunken… so auch ich. Aber nicht sonderlich lange. Adrien und ich sind dann noch am Strand spazieren gewesen, so konnte man zumindest sagen, das man die Füße im Wasser hatte! Das Wetter war perfekt und mit jedem Tag sind mehr Leute nach Lido di Jesolo gekommen… das Wasser war echt angenehm und das Laufen hat die Aufregung wenigstens etwas weg genommen… denn am Abend wurden die Ergebnisse verkündigt – auf der Abschlussveranstaltung. Alle waren wieder im Volkskostüm… und man fühlt sich wirklich ein Stück mehr schweizerisch darin…:D Die Ergebnisse waren etwas enttäuschend, aber da sieht man mal wieder, dass Musik sehr subjektiv ist. Ein sechster Platz mit Silberdiplom für die Kategorie gemischter Jugendchor und für die Folklorekategorie ein Golddiplom und ein vierter Platz. Alle hatten sich irgendwie mehr erwartet und die Stimmung ist kurzfristig sehr abgefallen. Dies hat aber nicht zu lange angehalten und um 10 Uhr ging es auf die Suche nahc einem Restaurant, wo man noch Essen kann… und das mit 50 Leuten. Alle waren sehr ausgehungert, aber um hlab 11 wurde was gefunden. Ich saß wieder mit den Leuten zusammen, mit denen ich halt fast immer zusammen war. Emma, Lucie, Elsa, Adrien, Pascale und Charles. Dann ging alles ganz schnell. Mit dem Gedanken daran, das alle Leute gleichzeitig bestellen und wir deshalb lange warten müssten und vor Hunger sterben (:Dhaha), wurde der Kellner schnell herangewunken. Jeder hatte ein Budget von 26 Euro vom Chor. Die Bestellung lief sehr schweizerisch ab: „Wer will das? - Hand hoch!“ Und so weiter:D Sehr lustig… Der Abend ging sehr lustig weiter… wie das restliche Geld verbraucht wurde führe ich an dieser Stelle lieber nicht aus. Ich sage nur… das der Abend so richtig toll war… magisch… schön und genial! Es sind wundervolle Dinge passiert und die Nacht war ein würdiger Abschluss für die ganzen Tage in Venedig!

1.5. Konzert in Venedig

Der Morgen hat wieder mit einer Probe begonnen und ging mit einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel weiter. Um 13 Uhr hat uns ein Bus mit einer „Guide“ vom Hotel abgeholt und uns nach Punta Sabbioni gebracht. Wir waren alle schon im Konzertoutfit… Dort sind wir auf zwei Chöre getroffne die das Konzert mit uns gesungen haben. Dem genialen Kinderchor aus Österreich und dem Nationalchor aus Kasachstan. Das SingSnag fing also schon auf dem Boot an. Alle Chöre zusammen oder ein Chor nach dem anderem… Eine geniale Bootfahrt! Total toll! In Venedig hatten wir dann noch knappe zwei Stunden Zeit um noch in der Stadt herumzulaufen. Einmal habe ich mich also auch den anderen Austauschschülern die im Chor sind, angeschlossen. Das Konzert war in einer Kirche hinterm Markusplatz: St-Moisé. Es war wunderbar und die Superakustik einer Kirche hat alles noch genialer klingen lassen. Ein Jurymitglied, ein Amerikaner war auch da und dieser war so begeistert, dass er gleich den ganzen Rückweg mit uns bestritten hat. Leider konnten wir deshalb nicht singen… :D:D:D Der Abend war etwas gechillter und nach dem Essen ging es auf den Zimmern weiter…

30.4. Der erste Wettbewerb

Um neun Uhr hatten wir schon wieder eine Probe, die eindeutig besser verlief. Es wurden die lieder für den ersten Wettbewerb gesungen. Also Ave Maris Stella, Sfogava con le stelle, Croix du Sud und Mentre Mia Stella Miri. Danach wurden noch in den einzelnen Stimmen Probleme geklärt und um 11 hatten wir Freizeit. Fast alle sind sofort zum Strand… das Wetter war genial! Keiner war auf so warmes Wasser vorbereitet und trotzdem sind einige Leute schwimmen gegangen… Komplett angezogen! Es war sehhhhhr lustig! Um halb 1 haben wir zusammen Mittag gegessen und danach wurde eine kleine Siesta eingelegt, Um 3 gings in Kostüm zum Wettbewerbssaal. Schwarzes, langes Kleid und bordeauxroter Schaal… Erst haben wir usn einige andere Chöre angehört. Ein Kinderchor aus Österreich war echt super lustig und wir haben im Publikum für reichlich Stimmung gesorgt. Die Aufregung stieg. Wir haben uns eingesungen… draußen, drinnen und überhaupt… die Stimmung war sehr angespannt. Wir hatten dann noch eine Viertelstunde in einem Extraraum. Philippe hat noch eine Ansprache gehalten und letzte Beruhigungsmaßnahmen ergriffen. Gegen fünf oder sechs war dann die Viertelstunde auf der Bühne. Wir haben eigentlich ganz gut gesungen und das Gefühl auf der Bühne zu stehen war einfach nur genial… sehr vergleichbar mit dme Adrenalinschub der kommt, wenn man auf den Deutschen turnen muss;-) Als wir fertig gesungen haben, haben wir uns noch die anderen Chöre angeguckt… vier Chöre aus Schweden auf einem seeehr hohen Niveau. Schweden ist so etwa das Neubrandenburg unter den Chören;-) Danach waren wir wieder zusammen essen und noch was trinken. Viiiiiiel SingSang. So genial! Es wurde den ganzen Abend lang gesungen… Das sind einfach solche Momente die man nicht beschrieben kann, die man am liebsten in einem Marmeladenglas einfangen will… um immer mal daran zu schnuppern!

29. 4. Frutto di mare

Der Tag hat sehr früh begonnen und das Frühstück war sehr italienisch. Um 8h30 ging es los zum Palaturismo, zu der Halle, wo die Wettbewerbe stattfinden. Wir hatten erst eine gute Stunde Probe, eindeutig besser als gestern Abend, und danach noch 20 Minuten auf der Bühne um uns an die Akustik zu gewöhnen. Die Halle ist aber so riesig, sodass alles sehr trocken geklungen hat. Schade. Danach gings noch einmal von Lido di Jesolo nach Venedig, wo wir um 2 alles zusammen ein Mittagsmenü genießen konnten. Der rote Faden des Essens war leider Meeresfrüchte… Erst ein Risotto und dann Zuchinis mit so Dingern… unter anderem so ein ganzer Minitintenfisch…. Bääääh! Zum Glück habe ich immer einen Abnehmer gefunden! Zum Nachtisch gab es einen Cocktail (Wodka, Zitrone, Prosecco) und einen italienischen Kaffee (Miniformat!) Danach wollten wir wieder zum Markusplatz zurück finden und haben uns in den vielen Gassen verlaufen…. Also… wir hatten wieder freie Zeit und waren nur einige Leute. Es war aber überhaupt nicht schlimm das wir nicht mehr wussten wo Norden war… es war einfach nur genial! Wir sind durch die Straßen gelaufen und es wurde gesungen… Viiiiiiiel SingSang! Und so schöne Lieder. Irgendwann sind wir an der Lagune angekommen, aber total auf einer falschen Seite… zum Glück war da grad eine Wasserbusstation und wir haben den „Bus“ Genommen… SingSang… Einfach nur genial!
Die Gondelfahrt viel aus…dafür bin ich mit ein paar anderen noch schnell in die Basilique St Marc gegangen, die schon um fünf zu macht! Sie war echt wunderschön und besonders die Mosaike auf dem Fußboden waren toll! In der restlichen Zeit sind wir noch etwas durch die Geschäfte gelaufne und ich habe Postkarten gekauft.
Die Rückfahrt verlief wie immer… ganz normal. Vaporeto und Bus! In Lido di Jesolo sind wir dann mehr oder weniger direkt zum Palaturismo zu Eröffnungsveranstaltung des Festivals gegangen. Die Chöre kamen ehct von überall von der Welt und besonders die Leute aus Venezuela haben alle mitgerissen. Genial. Draußen ging die Partystimmung weiter. SIngSang mit den Leuten aus Venezuela. Es war mega toll und es herrschte eine unglaubliche Stimmung. Die Südländer aus unserem Chor haben noch mit den Venezuelern mitgetantz und hach… ich musste feststellen, dass das ganze ein super Ausgleich für Trunkfest in Frankfurt und Alive Camp ist! Und das schon am zweiten Tag!

28.4. Eine geniale Woche beginnt

Gestern Abend sind wir um 22 Uhr von Fribourg losgefahren. Vorher waren wir noch im Plaza was trinken… alles fing schon sehr schön an. Dann gings erst mal Fribourg Bern und in Bern sind wir in den Schlafzug umgestiegen. Die Abteile waren immer mit 6 Leuten, ich war mal wieder mit Elsa, Lucie, Emma, Adrien und Charles. Viel Platz war nicht wirklich da, aber nachdem die Taschen nach Schweizer Ordnung mit System verstaut worden sind, sind wir gegen 2 auch eingeschlafen. Um fünf hieß es allerdings schon wieder aufstehen, da wir um halb 6 in Bologne umgestiegen sind. In den nächsten zwei Stunden hat keiner mehr geschlafen und SingSang fing schon an! Von Venedig hat uns ein Bus abgeholt und wir haben gegen 9 unser Hotel bezogen. Die Zimmer waren schon vorher eingeteilt: Vierbettzimmer mit Lucie, Elsa und Emma… also mal wieder Glück gehabt! Das Wetter war leicht regnerisch und grau, aber nicht kalt, aber es ging sofort los nach Venedig. Dazu mussten wir einen Bus bis Punta Sabbioni nehmen und dann ein Boot „Vaporeto“. Sing Sang!:)
In Venedig hat um 14 Uhr unsere Führung angefangen und das in der Kirche in der Monteverdi begrabne ist. Was blieb also anderes über, als vor seinem grab Svogava con le stelle zu singen? Also SingSang… genial! Danach ging es Querfeldein durch die Stadt… die wunderschöne Stadt. Es war alles so, wie ich es mir vorgestellt habe – einfach nur toll… diese vielen Kanäle und alten Häuser… Der offizielle Teil wurde gegen 16 Uhr am Markusplatz beendet und wir hatten Freizeit. Wir sind mit einer Gruppe in der Stadt rumgelaufen, waren was trinken und danach noch Pizzaessen.
Die Rückfahrt war wieder auf dem Boot, das dieses Mal recht überfüllt war… aber trotzdem genial. Dann noch eben Bus zum Hotel und ich war noch kurz am Strand um mir die Lieder noch mal in Ruhe anzugucken und das Meer zu sehen. Dnach war noch eine Probe… aber alle waren auf Grund der vergangenen „Nacht“ die eher wie ein Tag war, sehr übermüdet und deshalb war das SingSang auch schnell beendet…
Umgedreht und eingeschlafen….